KĂŒnstliche Intelligenz, Mittelstand

Der KI-Pilot lÀuft und trotzdem passiert nichts: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH erklÀrt, woran die Umsetzung im Mittelstand scheitert

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 13:55 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS

HĂŒrth - KĂŒnstliche Intelligenz ist in vielen mittelstĂ€ndischen Unternehmen lĂ€ngst kein reines Zukunftsthema mehr. Erste Anwendungen wurden getestet und Budgets investiert. Doch gerade nach erfolgreichen Pilotprojekten stellt sich die entscheidende Frage: Welche Anwendungen verdienen den Schritt in den produktiven Betrieb und wie lĂ€sst sich sicherstellen, dass sie dort tatsĂ€chlich einen wirtschaftlichen Beitrag leisten?

Der KI-Pilot lÀuft und trotzdem passiert nichts: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH erklÀrt, woran die Umsetzung im Mittelstand scheitert - Bild: presseportal.de
Der KI-Pilot lÀuft und trotzdem passiert nichts: Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH erklÀrt, woran die Umsetzung im Mittelstand scheitert - Bild: presseportal.de

Wochen oder Monate sind in einen KI-Piloten geflossen, Mitarbeiter aus IT und Fachabteilungen haben Zeit investiert und technisch liefert die Anwendung das gewĂŒnschte Ergebnis. Eigentlich mĂŒsste nun der produktive Einsatz folgen. Stattdessen beginnt in vielen Unternehmen genau an diesem Punkt der Stillstand. WĂ€hrend der bisherige Prozess unverĂ€ndert weiterlĂ€uft, entsteht aus der bereits geleisteten Arbeit kein messbarer wirtschaftlicher Nutzen. Je lĂ€nger dieser Zustand anhĂ€lt, desto mehr verliert das Projekt intern an RĂŒckhalt. „Ein KI-Pilot kann technisch erfolgreich sein und trotzdem zum Stillstand kommen, wenn niemand den nĂ€chsten Schritt verbindlich entscheidet“, erklĂ€rt Dr. Alexander Nichau, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der niologic GmbH.

„Ein funktionierender KI-Pilot ist zunĂ€chst nur der Beweis, dass eine Idee technisch umsetzbar ist. Ob daraus eine sinnvolle Anwendung fĂŒr das Unternehmen wird, entscheidet sich erst im realen Prozess“, erklĂ€rt Dr. Alexander Nichau. Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der niologic GmbH begleitet er mittelstĂ€ndische Unternehmen genau bei diesem Übergang. Gemeinsam mit den Verantwortlichen konkretisiert er KI-AnwendungsfĂ€lle, prĂŒft sie anhand umfangreicher Testdaten und schafft die Voraussetzungen fĂŒr den produktiven Einsatz. Dabei betrachtet Dr. Alexander Nichau KI nicht als reines Technologiethema. Erst wenn die Anforderungen der Fachabteilungen, messbare Ausgangswerte und wirtschaftliche Kriterien berĂŒcksichtigt werden, lĂ€sst sich fundiert entscheiden, welche Anwendung den Schritt in den laufenden Betrieb tatsĂ€chlich verdient.

Warum die Fachabteilung ĂŒber den nĂ€chsten Schritt entscheidet

Ob ein KI-Pilot den Sprung in den produktiven Betrieb schafft, entscheidet sich in der fachlichen PrĂŒfung. Denn erst im konkreten Prozess zeigt sich, ob die Anwendung auch unter realistischen Bedingungen zuverlĂ€ssig funktioniert. Fachverantwortliche kennen die relevanten SonderfĂ€lle, wissen, welche Ergebnisse im Arbeitsalltag tatsĂ€chlich brauchbar sind und wo AblĂ€ufe von der ursprĂŒnglichen Beschreibung abweichen. Auf dieser Grundlage können sie beurteilen, ob die Anwendung den Prozess zuverlĂ€ssig genug unterstĂŒtzt, um produktiv eingesetzt zu werden.

Bei dieser PrĂŒfung kommen hĂ€ufig Probleme zum Vorschein, die schon lange vor dem KI-Projekt bestanden haben. „KI macht bestehende SchwĂ€chen in Prozessen und Daten hĂ€ufig erst richtig sichtbar. Wer diese Grundlagen nicht sauber aufarbeitet, verlagert die Probleme nur in die neue Anwendung“, betont Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH. Das betrifft beispielsweise Prozesse, die nicht vollstĂ€ndig beschrieben sind, unzureichend gepflegte Daten oder fachliche Entscheidungen, die bislang nicht sauber dokumentiert wurden. Bevor die Anwendung produktiv eingesetzt werden kann, mĂŒssen die Fachabteilungen solche LĂŒcken schließen und gleichzeitig ihr TagesgeschĂ€ft bewĂ€ltigen. Prozessbeschreibungen, Datenpflege, TestfĂ€lle und Abstimmungen werden damit zu einem wesentlichen Teil des Projektaufwands.

Erst messbare Prozesse ermöglichen eine belastbare Investitionsentscheidung

Ist der Anwendungsfall fachlich geklĂ€rt, folgt die wirtschaftliche Bewertung. DafĂŒr muss zunĂ€chst klar sein, wo der Prozess heute steht: Wie hoch sind Durchsatz und Bearbeitungszeit, welche Kosten fallen an und welchen Umsatzbeitrag leistet er? Fehlen solche Ausgangswerte, lĂ€sst sich spĂ€ter kaum beurteilen, welche Verbesserung tatsĂ€chlich durch die KI entstanden ist.

Auf dieser Grundlage lassen sich die erwarteten Effekte den vollstĂ€ndigen Kosten gegenĂŒberstellen. Dazu zĂ€hlen neben Entwicklung und Betrieb auch Pflege, Nacharbeit, Schulungen, technische Betreuung und die KapazitĂ€ten der Fachabteilungen. Dr. Alexander Nichau setzt bei dieser Bewertung bewusst hohe wirtschaftliche MaßstĂ€be an: Bei innovativen KI-Projekten kalkuliert er typischerweise mit einem Return on Investment von maximal sechs Monaten. Zudem sollte ein erfolgversprechender Anwendungsfall mindestens einen sechsstelligen Wertbeitrag durch Kosteneinsparungen oder Umsatzsteigerungen erwarten lassen. Bei besonders umsatznahen Anwendungen kann das Potenzial noch deutlich höher liegen.

KI-Projekte brauchen klare PrioritÀten und gemeinsame Verantwortung

Auch ein wirtschaftlich ĂŒberzeugender KI-Anwendungsfall kann nicht automatisch umgesetzt werden. In vielen Unternehmen konkurrieren mehrere sinnvolle Vorhaben um dieselben personellen und finanziellen Ressourcen. Vor allem die Fachabteilungen setzen hier eine natĂŒrliche Grenze: Neben ihrem TagesgeschĂ€ft können sie nur eine begrenzte Zahl zusĂ€tzlicher Projekte fachlich begleiten. Nach EinschĂ€tzung von Dr. Alexander Nichau ist deshalb hĂ€ufig maximal ein KI-Projekt pro Fachabteilung und Jahr realistisch. Umso wichtiger ist es, frĂŒh zu entscheiden, welche Vorhaben tatsĂ€chlich umgesetzt werden und welche zunĂ€chst warten mĂŒssen.

Diese Entscheidung sollte nach Ansicht von Dr. Alexander Nichau nicht allein bei der IT oder einer einzelnen Fachabteilung liegen. „Sobald KI einen Prozess wirtschaftlich verĂ€ndert, ist sie keine reine IT-Frage mehr. Dann muss das Unternehmen technische Machbarkeit und wirtschaftliche Wirkung in derselben Entscheidung zusammenfĂŒhren“, erklĂ€rt er. FĂŒr die Portfoliosteuerung empfiehlt Dr. Alexander Nichau deshalb eine gemeinsame Verantwortung von CEO, CFO und CIO. WĂ€hrend der CFO die finanziellen Auswirkungen bewertet und der CIO beziehungsweise die IT technische Machbarkeit und sicheren Betrieb beurteilt, bringt der CEO die Perspektive auf Umsatz und Vertrieb ein.

Gemeinsam legen sie fest, welche Projekte im KI-Portfolio Vorrang erhalten. An erster Stelle stehen AnwendungsfĂ€lle mit einem starken Umsatzeffekt, gefolgt von Projekten mit hohem Einsparpotenzial. Gerade im ersten Jahr empfiehlt Dr. Alexander Nichau zudem, bis zu 90 Prozent der verfĂŒgbaren Mittel auf produktionsnahe Prozessoptimierungen und messbare Effizienzhebel zu konzentrieren.

Warum erfolgreiche Einzelanwendungen wichtiger sind als die große KI-Lösung

Sind die ersten AnwendungsfĂ€lle priorisiert, stellt sich die Frage, wie viel technische Infrastruktur Unternehmen dafĂŒr bereits aufbauen sollten. Gerade am Anfang erscheint es verlockend, eine Plattform zu entwickeln, die möglichst viele kĂŒnftige KI-Anwendungen abdecken kann. Das Problem: Zu diesem Zeitpunkt ist hĂ€ufig noch gar nicht absehbar, welche Anforderungen spĂ€tere Projekte tatsĂ€chlich mitbringen werden. Unternehmen investieren dann Zeit und Budget in eine umfassende technische Lösung, bevor klar ist, welche Bestandteile davon ĂŒberhaupt benötigt werden. Sinnvoller ist es nach EinschĂ€tzung von Dr. Alexander Nichau, zunĂ€chst einzelne AnwendungsfĂ€lle mit hohem wirtschaftlichen Potenzial sauber zu testen und in den produktiven Betrieb zu bringen. Benötigt ein Projekt dafĂŒr zusĂ€tzliche Technologie oder eine neue Systemanbindung, sollte der damit verbundene Aufwand von Beginn an in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einfließen. Welche technischen Komponenten spĂ€ter gemeinsam genutzt werden können, lĂ€sst sich belastbarer beurteilen, sobald mehrere Anwendungen tatsĂ€chlich im Einsatz sind.

Der Nutzen dieses Vorgehens zeigt sich nicht nur in den Zahlen, sondern auch innerhalb der Organisation. Ein Beispiel dafĂŒr liefert die Zusammenarbeit der niologic GmbH mit den SchĂŒtzwerken in Selters. Gemeinsam mit den Fachabteilungen wurden dort bestehende Prozesse pragmatisch um KI ergĂ€nzt. Nach der Umsetzung ergab sich daraus ein sechsstelliger Kosteneffekt sowie das Potenzial, die Lösung weltweit zu skalieren. Damit wurde fĂŒr andere Fachbereiche konkret sichtbar, welchen wirtschaftlichen Beitrag KI in bestehenden Prozessen leisten kann. „Sichtbare Erfolge lösen im Unternehmen eine Eigendynamik aus. Abteilungsleiter erkennen, dass sich etablierte Prozesse tatsĂ€chlich sinnvoll mit KI verĂ€ndern lassen, und entwickeln daraufhin eigene Ideen“, berichtet Dr. Alexander Nichau. Aus einem erfolgreichen Einzelprojekt können so weitere AnwendungsfĂ€lle entstehen, die auf konkreten Erfahrungen im eigenen Unternehmen aufbauen.

KI-Reife zeigt sich nicht an der Zahl der Piloten

Mit jeder KI-Anwendung, die tatsĂ€chlich im Arbeitsalltag eingesetzt wird, sammelt ein Unternehmen Erfahrungen, die ĂŒber das einzelne Projekt hinausreichen. Verantwortliche sehen konkreter, welche Prozesse sich fĂŒr KI eignen, welcher Aufwand bei der Umsetzung entsteht und unter welchen Voraussetzungen sich ein wirtschaftlicher Nutzen erzielen lĂ€sst. Bei der nĂ€chsten Projektidee mĂŒssen diese Fragen deshalb nicht wieder vollstĂ€ndig neu beantwortet werden. Stattdessen können Unternehmen schneller einschĂ€tzen, welche AnwendungsfĂ€lle sich fĂŒr eine nĂ€here PrĂŒfung eignen und welche eher nicht.

Auf diese Weise entsteht KI-Reife nicht durch möglichst viele parallele Pilotprojekte, sondern durch die Erfahrungen aus tatsĂ€chlich umgesetzten Anwendungen. Mit der niologic GmbH unterstĂŒtzt Dr. Alexander Nichau mittelstĂ€ndische Unternehmen dabei, diesen Weg von den ersten produktiven AnwendungsfĂ€llen bis zu einer systematischen Auswahl weiterer Projekte zu gehen. „KI-Reife bedeutet fĂŒr mich nicht, möglichst viele Projekte zu starten. Entscheidend ist, dass ein Unternehmen mit jeder Umsetzung besser darin wird, die richtigen Anwendungen auszuwĂ€hlen und erfolgreich in den Betrieb zu bringen“, fasst Dr. Alexander Nichau zusammen.

Sie haben bereits KI-Piloten im Unternehmen, doch der Schritt in den produktiven Einsatz stockt? Dann vereinbaren Sie ein kostenloses AnalysegesprÀch mit Dr. Alexander Nichau von der niologic GmbH und erfahren Sie, wie sich geeignete AnwendungsfÀlle wirtschaftlich und technisch belastbar umsetzen lassen.

Pressekontakt:

niologic GmbH
GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Dr. Alexander Nichau
E-Mail: info@niologic.de
Web: niologic.de

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