Arbeitsmarkt

Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk im ersten Quartal gesunken

17.06.2026 - 08:12:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Der reale Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland ist im 1.

Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk im ersten Quartal gesunken
Unternehmen - Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv) 17.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Quartal 2026 gegenĂŒber dem Vorjahresquartal um 2,1 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorlĂ€ufigen Ergebnissen am Mittwoch mitteilte, waren Ende MĂ€rz 2026 im zulassungspflichtigen Handwerk 1,6 Prozent weniger Personen beschĂ€ftigt als Ende MĂ€rz 2025.

Den stĂ€rksten realen UmsatzrĂŒckgang aller Gewerbegruppen im zulassungspflichtigen Handwerk wies im 1. Quartal 2026 das Bauhauptgewerbe mit 7,3 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal auf, gefolgt vom Ausbaugewerbe mit einem RĂŒckgang um 3,8 Prozent. Die Handwerke fĂŒr den gewerblichen Bedarf und Handwerke fĂŒr den privaten Bedarf verzeichneten im selben Zeitraum RĂŒckgĂ€nge von 1,1 Prozent und 0,6 Prozent.

Den höchsten realen Umsatzanstieg im 1. Quartal 2026 gab es im Gesundheitsgewerbe mit +1,7 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum. Leicht gewachsen sind zudem die realen UmsĂ€tze im Kraftfahrzeuggewerbe mit +0,3 Prozent und im Lebensmittelgewerbe mit +0,1 Prozent.

In den sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks waren Ende MĂ€rz 2026 insgesamt 1,6 Prozent weniger Personen tĂ€tig als Ende MĂ€rz 2025. Am stĂ€rksten sank die BeschĂ€ftigung in den Handwerken fĂŒr den gewerblichen Bedarf mit -2,6 Prozent.

Das zulassungsfreie Handwerk erwirtschaftete im 1. Quartal 2026 real 2,6 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresquartal, so die Statistiker weiter. Den höchsten Zuwachs gab es bei den Handwerken fĂŒr den gewerblichen Bedarf mit +4,3 Prozent. In den Handwerken fĂŒr den privaten Bedarf stiegen die realen UmsĂ€tze um 0,8 Prozent. UmsatzrĂŒckgĂ€nge gab es dagegen im Bauhauptgewerbe und im Lebensmittelgewerbe mit -4,7 Prozent beziehungsweise -2,2 Prozent.

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