Energie, CDU-Wirtschaftsrat

CDU-Wirtschaftsrat will Rückabwicklung des Heizungsgesetzes

23.09.2023 - 09:13:55 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Wirtschaftsrat der CDU fordert die Bundesregierung zu grundlegenden Reformen bei Bauvorschriften auf und schlägt eine Rückabwicklung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) vor.

Gasheizung - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur
Gasheizung - Foto: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Jede Regulatorik muss auf den Prüfstand", sagte die Präsidentin des Wirtschaftsrats, Astrid Hamker, der "Welt am Sonntag". "Dazu gehört zum Beispiel der Mut zur Rücknahme teurer politischer Entscheidungen, etwa der Reduktion energetischer Anforderungen oder einer Revision der Umstellungspflicht auf investitionsintensive Heizsysteme", so Hamker in Anspielung auf das sogenannte Heizungsgesetz.

"Die Bundesregierung muss endlich begreifen, Baupolitik ist Sozialpolitik." Das von der Ampel-Koalition gegründete "Bündnis bezahlbarer Wohnraum" trifft sich am Montag bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und berät über Erleichterungen für den Neubau sowie steigende Baukosten und Mieten. Aus Sicht des CDU-Wirtschaftsrates liegt ein wesentlicher Schlüssel in einfachen und einheitlichen Vorschriften. "Die Schaffung einer Bundesbauordnung stünde für einen echten Befreiungsschlag", so CDU-Wirtschaftsratspräsidentin Hamker. "Grundsätzlich müssen wir uns von unseren starren Wegen, Technologien, Baustoffe oder Einzelmaßnahmen festlegen zu wollen, verabschieden".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 64026019 |

Weitere Meldungen

DIHK-Chef fordert Abschaffung des Energieverbrauchdeckels Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert die Bundesregierung auf, die für diese Woche geplante Reform des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) so zu überarbeiten, dass auch die feste Energieverbrauchsgrenze für Unternehmen und Privatpersonen ab 2030 wegfällt.Verbandspräsident Peter Adrian sagte der "Bild", ohne Änderung müsse das Bruttoinlandsprodukt um fast neun Prozent sinken. (Wirtschaft, 01.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Kubicki sieht sich nach FDP-Wahl klar gestärkt Der neugewählte FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki sieht sich nach dem Parteitag in Berlin klar gestärkt."Ich bin gewählter Bundesvorsitzender der gesamten Freien Demokratischen Partei, auch der von Marie-Agnes Strack-Zimmermann", sagte er am Sonntag der ARD mit Blick auf seine bei der Wahl unterlegene Mitbewerberin. (Politik, 31.05.2026 - 20:43) weiterlesen...

Regierung verfehlt Ziele beim Infrastruktur-Sondervermögen Die Bundesregierung hat ihre selbst gesteckten Ziele beim 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) bislang nicht erreicht. (Politik, 31.05.2026 - 17:23) weiterlesen...

Bär sieht Enzyklika des Papstes zu KI zwiespältig Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) sieht die Enzyklika von Papst Leo XIV. (Politik, 31.05.2026 - 11:48) weiterlesen...

Windbranche warnt vor schwerer Krise durch Gesetzespläne Der Bundesverband Windenergie (BWE) fordert die Bundesregierung auf, die Pläne für die Neuausrichtung der Energiewende dringend zu überarbeiten. (Politik, 31.05.2026 - 08:10) weiterlesen...

DTEK-Chef warnt Europa vor russischen Energieattacken Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns DTEK, Maxim Timchenko, warnt Europa vor Angriffen auf kritische Infrastruktur. (Politik, 30.05.2026 - 10:09) weiterlesen...