Verband, Wohnungsbaupolitik

Verband fordert verlÀssliche Wohnungsbaupolitik

13.01.2025 - 04:30:36 | dpa.de

Der Wohnungsbau in Deutschland schwÀchelt, die Wohneigentumsquote sinkt. Dagegen soll unter anderem langfristige Planbarkeit helfen.

Der Wohnungsbau braucht nach Ansicht des Bundesverbands Baustoff-Fachhandel wieder verlĂ€ssliche Bedingungen. (Archivbild) - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) fordert von der kĂŒnftigen Bundesregierung VerlĂ€sslichkeit in der Wohnungsbaupolitik. Dies sei eine zentrale Voraussetzung dafĂŒr, dass Menschen bereit seien zu bauen, betont der Verband, der am Montag in MĂŒnchen auf der Messe Bau eine Studie des Pestel-Instituts zum Thema Wohneigentum vorstellt. «Wer sich bis an die Grenze des Machbaren verschuldet, der will kein Risiko – keine Überraschungen durch zusĂ€tzliche Klimaschutzauflagen zum Beispiel», sagt BDB-PrĂ€sidentin Katharina Metzger. 

Verunsicherung sei Gift fĂŒr die Anschaffung von Wohneigentum, sagt Matthias GĂŒnther, Chef-Ökonom des Pestel-Instituts. «Die Menschen brauchen von der neuen Bundesregierung eine verlĂ€ssliche Wohnungsbaupolitik fĂŒr mindestens zwanzig Jahre», sagt er. 

Hintergrund der Forderung ist unter anderem eine immer weiter sinkende Wohneigentumsquote. 2022 - neuere Zahlen liegen noch nicht vor - lag sie bei 43,6 Prozent, mit fallender Tendenz, wie GĂŒnther sagt. Ein im europĂ€ischen Vergleich sehr niedriger Wert.

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