Zugverkehr, 700

Bahnbranche hĂ€lt Schnieders Bahn-Ambitionen fĂŒr etwas zu lasch

22.09.2025 - 13:53:20 | dts-nachrichtenagentur.de

Die deutsche Bahnbranche hĂ€lt die Ambitionen von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zur Reform der Deutschen Bahn fĂŒr "etwas zu lasch".

Bahnstrategie des Bundes und Beitrag der Branche zum Nahverkehr am 22.09.2025 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bahnstrategie des Bundes und Beitrag der Branche zum Nahverkehr am 22.09.2025 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Wenn man sich die Eckpunkte anschaue und durchlese, dann sei 2027 "das magische Jahr fĂŒr den Schienenverkehr", sagte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. "Dort soll alles scharfgeschaltet werden, von der Trassenpreisreform, ĂŒber den Infra-Plan." Die Strategie mĂŒsse vorher stehen.

Jetzt sei es nur ein Fundament. "Die Ambitionen, die die Regierung sich hier selber setzt, sind etwas zu lasch. Also von der DB AG fordert man sehr konkret und sehr ambitioniert viele Dinge. Die eigenen Dinge sind teilweise ohne Zieljahr", so Flege weiter. "Wir möchten gerne, dass in diesem Jahr die Bahnstrategie so vervollstĂ€ndigt wird, dass wir als BahnverbĂ€nde von einer Strategie reden können, und das muss ganz wesentlich in der Taskforce, aber auch in weiteren GesprĂ€chen passieren." LĂ€nger als bis Anfang 2027 dĂŒrfe das nicht dauern. Mit Blick auf den am Vormittag von Schnieder genannten Zielwert fĂŒr die PĂŒnktlichkeit im Fernverkehr von 70 Prozent im Jahr 2029, sagte Flege auf dts-Anfrage, dass dieser "erstmal sehr ernĂŒchternd" klinge. Aber er sei angesichts der Vielzahl der Baustellen wohl realistisch. "HĂ€tten wir dieses intensive Baugeschehen aufgrund der jahrzehntelangen VernachlĂ€ssigung der Infrastruktur nicht, wĂ€re es ein völlig ambitionsloses Ziel und auch deutlich zu wenig." Aber man mĂŒsse "bauen, bauen, bauen". Und das sei "schwer zu vereinbaren mit einem flĂ€chenweit hohen PĂŒnktlichkeitswert".

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