Lateinamerika, FachkrÀfte

Deutsche Wirtschaft schaut nach Lateinamerika - FachkrÀfte im Blick

01.12.2023 - 06:20:05 | dpa.de

Die deutsche Wirtschaft will verstÀrkt FachkrÀfte aus Lateinamerika gewinnen.

"Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften machen mehr als 20 Prozent der HochschulabschlĂŒsse in Brasilien, Chile, Mexiko und Kolumbien aus", heißt es in einem Positionspapier des Lateinamerika-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, das der "SĂŒddeutschen Zeitung" vorliegt. In Deutschland gebe es rund 700 000 offene Stellen in diesen Bereichen. Die Region sei auch wegen ihrer kulturellen NĂ€he zu Europa interessant, was FachkrĂ€fte betrifft.

Am Montag finden in Berlin die zweiten deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen nach 2015 statt. Dazu reist Brasiliens PrÀsident Luiz Inåcio Lula da Silva mit Teilen seines Kabinetts an.

Die Konsultationen sollten aus Sicht der Wirtschaft genutzt werden, um die Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien, Rohstoffen, Digitalisierung und FachkrĂ€ften langfristig aufzustellen. Große Chancen fĂŒr deutsche Unternehmen liegen demnach im Export von Technologien und Maschinen - und fĂŒr die LĂ€nder der Region etwa im Export von Wasserstoff. Chile und Brasilien könnten 2030 grĂŒnen Wasserstoff fĂŒr weniger als 1,50 US-Dollar pro Kilogramm produzieren. Zudem verfĂŒge Lateinamerika ĂŒber 60 Prozent der Lithiumreserven.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 64324897 |