EU-Kommission, Binnenmarkt

EU-Kommission will europÀischen Binnenmarkt stÀrken

20.05.2025 - 10:23:44 | dts-nachrichtenagentur.de

Die EuropÀische Kommission will den Handel innerhalb der EU deutlich vereinfachen und die Staatengemeinschaft so auch gegen Zölle der US-Regierung wappnen.

Lkw (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das zeigt der Entwurf einer neuen Strategie, die am Mittwoch prĂ€sentiert werden soll und ĂŒber welche die "Welt" berichtet. Die BrĂŒsseler Behörde plant demnach den Abbau verbliebener Barrieren auf dem EU-Binnenmarkt. "WĂ€hrend die Welt in eine Phase wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund von Handelskonflikten stĂŒrzt", heißt es in dem Dokument, "ist unser Markt ein sicherer Hafen."

Schließlich seien die EuropĂ€er fĂŒreinander die wichtigsten Partner. Der Kommission zufolge ließe sich ein RĂŒckgang der Exporte in die USA um 20 Prozent schon durch einen Anstieg des Handels innerhalb der EU um 2,4 Prozent ausgleichen. Erste Reaktionen waren positiv. "Vereinfachung fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen, weniger Hindernisse, mehr Digitalisierung: Diese VorschlĂ€ge der Kommission zur StĂ€rkung des Binnenmarktes finden in der Wirtschaft zu Recht viel Zustimmung", sagte Moritz Hundhausen, BrĂŒsseler BĂŒroleiter der Stiftung Familienunternehmen und Politik. Viele Betriebe stießen bei europaweiter TĂ€tigkeit nach wie vor auf HĂŒrden wie nationale Zulassungsverfahren oder komplizierte Regeln fĂŒr die Entsendung von FachkrĂ€ften. "Im Ausbau des Binnenmarkts liegt noch viel Potenzial", so Hundhausen. Die Kommission will vor allem die zehn grĂ¶ĂŸten Barrieren abschaffen, in ihrem unveröffentlichten Papier spricht sie von den "Terrible Ten". Die meisten davon, so die Behörde, seien dieselben wie vor 20 Jahren. So gebe es zum Beispiel noch immer zu viele verschiedene Vorschriften fĂŒr Etiketten und Verpackungen in Europa und zu wenige harmonisierte Normen fĂŒr Maschinen und Technologien. Auch fehlten einheitliche Standards fĂŒr die Sicherheit von Produkten. All das fĂŒhre zu rechtlicher Unsicherheit und bremse die Innovation. Ein weiteres Problem sei, dass viele nationale Stellen Uni-AbschlĂŒsse und Zertifikate aus anderen EU-Staaten nicht anerkennen. Auch die kurzzeitige Entsendung von Arbeitnehmern ist laut der Kommission viel zu kompliziert. Als problematisch stuft sie zudem unterschiedliche nationale Bedingungen fĂŒr Zulassungen und Zertifizierungen von Dienstleistungen ein, etwa in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit.

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