WĂŒrzburger Klausur: Wirtschaftswachstum stĂ€rkt Demokratie
29.08.2025 - 11:54:20 | dpa.de"Wenn die Wirtschaft schrumpft, kann jemand nur mehr haben, wenn jemand anders weniger hat. Das fĂŒhrt automatisch zu VerteilungskĂ€mpfen", erklĂ€rte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) am zweiten Tag einer gemeinsamen Klausur in WĂŒrzburg.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, Gastgeber der Klausur, betonte, Demokratie mĂŒsse sich fĂŒr die Menschen auszahlen. Sie wĂŒnschten sich mit Recht einen funktionierenden Staat.
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sagte: "Wir haben groĂe Aufgaben vor uns." Diese könnten auch rĂŒckwirken "auf den Fortbestand und die FunktionsfĂ€higkeit des Staates, auch des demokratischen Staates". Wirtschaftswachstum spiele eine wichtige Rolle, aber auch die Reformbereitschaft der Politik unter BerĂŒcksichtigung der gesellschaftlichen Lage im Land.
Die Teilnehmer der Klausur hatten zuvor mit der PrĂ€sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Nicola Fuchs-SchĂŒndeln, ĂŒber das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Demokratie diskutiert.
"VerteilungskĂ€mpfe sind eigentlich immer vorteilhaft fĂŒr die Populisten", erlĂ€uterte sie. Fuchs-SchĂŒndeln riet zu Deregulierung und dazu, die Verrechtlichung ganzer Lebensbereiche zurĂŒckzufahren, BĂŒrgern und Unternehmen wieder mehr Eigenverantwortung zu lassen und mehr Raum zu schaffen "fĂŒr gröĂere, transformative und risikoreiche Schritte".
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