Datev: Umsatzsteuersenkung kommt fĂŒr kleine Gastronomen zu spĂ€t
20.05.2025 - 16:46:40 | dts-nachrichtenagentur.deDemnach ist der um die Inflation bereinigte Umsatz des gastronomischen Mittelstands seit Januar 2024 um mehr als zehn Prozent gesunken und hat sich erst in jĂŒngerer Zeit stabilisiert. Das GeschĂ€ft der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) entwickelte sich spĂŒrbar schlechter als das des Gastgewerbes insgesamt. "Die Struktur in der Gastronomie verĂ€ndert sich: Waren die realen UmsĂ€tze insgesamt leicht rĂŒcklĂ€ufig, brachen sie bei den KMU Anfang 2024 regelrecht ein", sagte Robert Mayr, Vorstandsvorsitzender der Datev. Restaurantketten und die Systemgastronomen konnten nach dieser Analyse die höhere Umsatzsteuer einigermaĂen wegstecken, wĂ€hrend kleineren Gastgewerbetreibenden das GeschĂ€ft wegbrach. Umfragen zeigen, dass das Gastgewerbe nach Januar 2024 zunehmend ĂŒber fehlende Nachfrage klagte, wĂ€hrend Klagen ĂŒber fehlende ArbeitskrĂ€fte zunehmend an Gewicht verlieren. Die Kosten der KMU des Gastgewerbes sind von Januar 2023 bis Dezember 2024 um sechs Prozent gestiegen, wobei die Personalkosten mit plus fast zehn Prozent herausragen. Die Gewinne der Unternehmen, gemessen an den vorlĂ€ufigen Monatsergebnissen, sanken dagegen um rund 25 Prozent. Diese Zahlen ergeben sich aus der anonymisierten Auswertung der monatlichen GeschĂ€ftsdaten von rund 40.000 mittelstĂ€ndischen Unternehmen der Gastronomie oft mit bis zu zehn Mitarbeitern durch Datev, den IT-Dienstleister fĂŒr die steuerberatenden Berufe.
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
