Zahl der MillionÀre steigt stark - Deutschland auf Rang drei
04.06.2026 - 06:00:04 | dpa.deBoomende AktienmĂ€rkte haben den Club der Dollar-MillionĂ€re krĂ€ftig wachsen lassen. Weltweit 25,3 Millionen Menschen verfĂŒgten im vergangenen Jahr ĂŒber ein anlagefĂ€higes Vermögen von mindestens einer Million Dollar, zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmens Capgemini. Das seien fast 2 Millionen mehr als 2024.Â
Deutschland im weltweiten Vergleich weit vorne
In Deutschland zÀhlten Capgemini zufolge 2025 rund 1,78 Millionen Menschen zur Gruppe der vermögenden Privatpersonen («High Net Worth Individuals» - kurz: HNWI) und damit 11,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Deren Vermögen nahm demnach um 12,7 Prozent auf gut 7,1 Billionen Dollar (rund 6,1 Billionen Euro) zu, auch dank einer nachlassenden Inflation.
Deutschland behauptete damit im internationalen Vergleich Rang drei. Spitzenreiter blieben die USA: Dort stieg die Zahl der MillionĂ€re um 736.000 auf 8,7 Millionen und damit stĂ€rker als in jedem anderen Land. Deutliche ZuwĂ€chse verzeichneten auch Japan auf Rang zwei mit 436.000 sowie China auf Rang vier mit 154.000 zusĂ€tzlichen MillionĂ€ren. Zusammen vereinen die vier gröĂten MillionĂ€rsnationen - die USA, Japan, Deutschland und China - fast zwei Drittel aller MillionĂ€re (65,7 Prozent) weltweit.
Reiche so reich wie noch nie
Das Vermögen der Reichen weltweit legte dem jĂŒngsten «World Wealth Report» zufolge so stark zu wie nie innerhalb eines Jahres: Weltweit stieg das Vermögen schĂ€tzungsweise um 8,7 Prozent auf den Rekord von 98,3 Billionen Dollar (rund 84,4 Billionen Euro). Dabei wuchs die Zahl der sehr vermögenden Menschen mit einem investierbaren Vermögen von mindestens 30 Millionen Dollar global am schnellsten mit einer Rate von 9,4 Prozent.
Capgemini berĂŒcksichtigt in seinem seit 1997 jĂ€hrlich erstellten «World Wealth Report» Aktien, Anleihen, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Kunstsammlungen und GebrauchsgĂŒter wie Autos und Schmuck werden nicht eingerechnet. Die Studie basiert auf mehreren Umfragen, an denen 6.510 vermögende Privatpersonen in 27 MĂ€rkten, 144 FĂŒhrungskrĂ€fte von Vermögensverwaltern und 1.317 Kundenbetreuer teilnahmen.
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