Schweden sieht Verbindung bei Taten gegen israelische Botschaften
04.10.2024 - 12:46:52 | dpa.deMan könne den Vorfall in Kopenhagen mit den schwedischen Ermittlungen zur Tat in Stockholm in Verbindung bringen, sagte die StaatsanwÀltin Cecilia Holmbom der Nachrichtenagentur TT. Wie dieser Zusammenhang konkret aussieht, wollte sie nicht sagen.
Am spĂ€ten Dienstagabend waren zunĂ€chst SchĂŒsse auf die israelische Botschaft in der schwedischen Hauptstadt Stockholm abgegeben worden. In der Nacht zum Mittwoch kam es dann in der NĂ€he der Landesvertretung des jĂŒdischen Staates in der dĂ€nischen Hauptstadt Kopenhagen zu zwei mutmaĂlich von Handgranaten ausgelösten Explosionen, nach denen drei junge Schweden im Alter von 16 bis 19 Jahren festgenommen wurden. Einer kam mittlerweile wieder auf freien FuĂ, die beiden anderen wurden in Untersuchungshaft genommen. Im Falle der Stockholmer Tat gab es bislang keine Festnahmen.
Der operative Leiter des schwedischen Nachrichtendienstes SĂ€po, Fredrik Hallström, hatte am Donnerstag zu TT gesagt, unter anderem sprĂ€chen das Ziel Israel und die Vorgehensweise fĂŒr die Hypothese, dass der Iran an den Taten gegen die beiden Botschaften beteiligt gewesen sein könnte. Schwedischen Medienberichten zufolge geht die Polizei der Vermutung nach, dass das kriminelle Netzwerk Foxtrot hinter den Taten steckt - im Auftrag des Irans. Die SĂ€po hat bereits in der Vergangenheit erklĂ€rt, der Iran nutze Bandenkriminelle in Schweden, damit diese fĂŒr ihn Gewalttaten verĂŒbten.
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