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Digital Health Week: Workshops zu Stress und Bewegung ab 16. Juni

13.06.2026 - 03:09:58 | boerse-global.de

Die Digital Health Week 2.0 bietet Online-Seminare zu Stress und Bewegung. Parallel starten regionale Aktionen wie die Herzwoche in Sachsen-Anhalt.

Digital Health Week 2.0: Online-Workshops für Berufstätige
Digital - Professionals nehmen an einem Online-Workshop zur betrieblichen Gesundheitsförderung teil, mit Laptops und Tablets in einem modernen Büro. 13.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Vom 16. bis 19. Juni 2026 findet die Digital Health Week 2.0 statt. Das Gesundheitsnetzwerk Adlershof organisiert Online-Workshops und Seminare zu Stressmanagement, Bewegung und Gesundheitskompetenz. Berufstätige können bis zu fünf Impulse aus verschiedenen Themenbereichen buchen. Die Anmeldung ist jeweils bis 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn möglich.

Ziel der Initiative: Digitale Werkzeuge für den Erhalt der Leistungsfähigkeit im Berufsalltag nutzbar machen.

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Regionale Präventionsaktionen im Fokus

Parallel zur DHW laufen weitere Gesundheitsinitiativen an. In Sachsen-Anhalt startet vom 15. bis 19. Juni die 7. Herzwoche unter dem Motto „#herzenssache – Mach Deinem Herzen Beine“. Der Hintergrund: Die Herzinfarkt-Sterblichkeit sank im Bundesland in den letzten zehn Jahren um über 40 Prozent auf 56 Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

Auch Mannheim ist dabei. Am 18. Juni beginnen dort dreitägige Aktionstage zu Ernährung und Achtsamkeit im urbanen Raum.

GeDIG-Gesetz treibt digitale Transformation voran

Die Bundesregierung treibt das GeDIG-Gesetz voran. Es erweitert die elektronische Patientenakte (ePA), das E-Rezept und digitale Krankmeldungen. Krankenkassen und Apotheken sollen eingeschränkten Zugriff auf die ePA erhalten. Medizinische Verbände äußerten jedoch Bedenken zur Finanzierung und zum Datenschutz.

International fordert man ebenfalls mehr Tempo. Auf der NHS ConfedExpo in Manchester betonte der britische Gesundheitsminister James Murray die Notwendigkeit eines technologischen Gangwechsels. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sollen den staatlichen Gesundheitsdienst modernisieren.

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KI zwischen Fortschritt und Risiko

Die Stanford Health AI Week im Juni zeigte: KI-Systeme befähigen Patienten zur Selbstvertretung, etwa durch erste Diagnosen via Chatbot. Ein virtuelles Biotech-Unternehmen mit 37.000 KI-Agenten steigerte die Vorhersagegenauigkeit für Medikamentenerfolge um 48 Prozent.

Doch es gibt Warnungen. Forscher befürchten einen Verlust grundlegender Fertigkeiten bei Medizinstudenten durch zu frühe KI-Abhängigkeit. Die Digital Health Summer Schools an der University of Nottingham planen im Juli Panels zur Bewertung von KI als Risiko für die Patientensicherheit.

Wellness-Markt boomt weltweit

Der globale Wellness-Markt wird auf rund 6,8 Billionen US-Dollar beziffert. Länder wie Thailand positionieren sich als medizinische Zentren. Die International Healthcare Week in Bangkok erwartet im Juli über 1.200 Aussteller auf 35.000 Quadratmetern.

Unternehmen investieren in Nischenlösungen. Im Calderdale Royal Hospital senken spezielle MRT-Umgebungen mit kindgerechtem Design die Stressbelastung bei jungen Patienten um 43 Prozent. Das auf KI-Physiotherapie spezialisierte Unternehmen Flok Health sammelte kürzlich 9,5 Millionen Britische Pfund ein.

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