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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.09.2024 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht: 09.09.2024 um 17:05 Uhr, dpa.de

Sentix: Konjunkturstimmung trübt sich erneut einLIMBURG - Die wirtschaftlichen Perspektiven im Euroraum haben sich im September überraschend weiter verschlechtert.

Sentix: Konjunkturstimmung trübt sich erneut ein

LIMBURG - Die wirtschaftlichen Perspektiven im Euroraum haben sich im September überraschend weiter verschlechtert. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator sank um 1,5 Punkte auf minus 15,4 Zähler, wie Sentix am Montag in Limburg mitteilte. Es ist der dritte Rückgang in Folge und der tiefste Wert seit Beginn des Jahres. Analysten hatten hingegen im Schnitt einen Anstieg auf minus 12,2 Punkte erwartet. Vor allem schwache Stimmungswerte aus Deutschland belasteten den Konjunkturindikator, der auf einer Umfrage unter Investoren basiert.

Chinas Inflation legt etwas zu - Experten sehen weiter 'deflationären Druck'

PEKING - Die Inflation in China hat im August mit einem leichten Anstieg die höchste Jahresrate seit Monaten erreicht. Das lag vor allem an den Lebensmittelpreisen, die infolge ungünstiger Witterung zugelegt hatten. Zudem meldete das Statistikamt zeitgleich einen unerwartet starken Rückgang der Erzeugerpreise. In Summe warnen Experten daher vor zunehmendem Deflationsdruck in der ohnehin schon schwächelnden zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

ROUNDUP: Tech-Sektor und Industrie: Europa sucht Anschluss

BRÜSSEL - Konkurrenzkampf mit den USA und China, gigantischer Investitionsbedarf und dazu der Klimawandel: Die europäische Wirtschaft muss nach Ansicht des ehemaligen italienischen Regierungschefs und EZB-Chefs Mario Draghi deutlich innovativer werden, um nicht den Anschluss zu verlieren. Die EU stehe vor einer "existenziellen Herausforderung", schreibt der 77-Jährige in einem von der Europäischen Kommission vor rund einem Jahr in Auftrag gegebenen Bericht.

Dudenhöffer: Autoindustrie findet in China neue Heimat

BOCHUM - Auto-Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht die Autoindustrie in Deutschland immer mehr an Boden verlieren. "Es ist eine toxische Mischung aus Berlin und Brüssel, die langfristig dem Autostandort Deutschland großen Schaden zufügt", sagt Dudenhöffer. Gewinner sei die Autoindustrie in China, die ihren Kostenvorteil bei den E-Autos immer weiter ausbaue.

Mehr Arbeitnehmer sollen von Tarifverträgen profitieren

BERLIN - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die im Auftrag des Bundes tätig sind, sollen künftig generell unter dem Schutz eines Tarifvertrags arbeiten. "Unternehmen sollen ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern künftig, wenn sie öffentliche Aufträge und Konzessionen des Bundes ausführen, tarifvertragliche Arbeitsbedingungen gewähren müssen", heißt es in einem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

WTO: Welthandel allein hilft nicht gegen Armut

GENF - Die Welthandelsorganisation (WTO) räumt ein, dass nicht alle Länder und nicht alle Mitglieder der Gesellschaft von Handel und wirtschaftlicher Entwicklung profitieren. Dennoch habe der Welthandel in vielen Ländern zur Armutsbekämpfung beigetragen, heißt es im Welthandelsbericht 2024.

ROUNDUP: Haushaltswoche im Bundestag: Union äußert Verfassungszweifel

BERLIN - Zu Beginn der Haushaltswoche im Bundestag äußert die Union erhebliche verfassungsrechtliche Zweifel am Etatentwurf der Ampel-Koalition. "Es besteht sowohl ein erhebliches finanzielles als auch rechtliches Risiko", sagte CDU-Haushälter Christian Haase. "Der Haushaltsausgleich wird hingetrickst, um sich über die Legislaturperiode zu retten und eigene Lieblingsprojekte nicht zu gefährden, egal gegen wie viele Haushaltsgrundsätze dabei verstoßen wird."

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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