Umfrage: Zwei Drittel der mittelstÀndischen Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft
29.07.2024 - 09:27:16 | presseportal.de
Mittelstand erwartet Exportzuwachs
Die konjunkturelle Entwicklung der vergangenen Monate lÀsst 54 Prozent der Befragten zudem auf steigende UmsÀtze im eigenen Unternehmen hoffen; 52 Prozent erwarten höhere Gewinne. Dazu soll vor allem der Export beitragen. So rechnen 46 Prozent der Entscheider mit einem Anstieg der Exporte - das sind 13 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Vier von zehn Unternehmen wollen dabei in mehr LÀnder exportieren und so ihren Auslandsumsatz steigern. 43 Prozent planen zudem eine verstÀrkte Zusammenarbeit mit auslÀndischen Lieferanten.
"Hinter dem Mittelstand liegen herausfordernde Monate. Ein optimistischer Blick in die Zukunft hilft den Unternehmen, jetzt die richtigen Entscheidungen fĂŒr ihre WettbewerbsfĂ€higkeit und fĂŒr notwendige Investitionen zu treffen", sagt Prof. Dr. Heike Wieland-Blöse, Vorstandssprecherin von Grant Thornton Deutschland. In den kommenden Monaten wollen die Unternehmen vor allem in neue Technologien (58 Prozent) und in Nachhaltigkeit (51 Prozent) investieren, zeigt der IBR.
Anstieg der Rohstoffpreise befĂŒrchtet
Trotz des Optimismus schwingt beim Mittelstand weiterhin Sorge mit. So befĂŒrchten 51 Prozent der Befragten, dass die Rohstoffpreise in Zukunft steigen werden (plus 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal), gefolgt von geopolitischen Krisen (41 Prozent), steigenden Lohnkosten (42 Prozent), Auftragsmangel (40 Prozent) und Cyberattacken (40 Prozent).
Die Sorge um FachkrĂ€fte scheint etwas in den Hintergrund geraten: Sie hat innerhalb eines Quartals um zwölf Prozentpunkte abgenommen (37 Prozent). Gleichzeitig sinkt im Quartalsvergleich die Bereitschaft der Unternehmen, in qualifiziertes Personal zu investieren, leicht von bisher 50 auf nunmehr 48 Prozent. Wieland-Blöse: "Die Unternehmen sollten den FachkrĂ€ftemangel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er verursacht der deutschen Wirtschaft jĂ€hrlich UmsatzeinbuĂen in Milliardenhöhe. Um langfristig wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben, muss der Mittelstand sowohl in die Mitarbeiterbindung und -gewinnung, aber vor allem auch in die Weiterbildung investieren."
*Ăber den Grant Thornton International Business Report
Der Grant Thornton International Business Report (IBR) ist eine von Grant Thornton International Ltd. seit 1992 beauftragte Befragung (Dynata) unter mittelstĂ€ndischen Unternehmen. Die Studie gibt vierteljĂ€hrlich Einblicke in die Ansichten und Erwartungen von rund 10.000 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen weltweit. FĂŒr die aktuell betrachteten Ergebnisse des IBR Q2 2024 wurden zwischen April und Mai 2024 rund 200 Entscheider in deutschen mittelstĂ€ndischen Unternehmen befragt.
Pressekontakt:
Willi Keipper
Manager PR & Corporate Communications
+49 30 8904 82106
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