Bilanz 2023: Interesse an Energiesparprogrammen lÀsst nach
20.12.2023 - 06:00:21 | dpa.deSo gingen von Privatleuten 120 000 AntrĂ€ge fĂŒr Energieberatungen ein nach 134 000 im Vorjahr. Die bewilligten Mittel sanken in der Jahresfrist von 179 Millionen auf rund 150 Millionen Euro.
Bei der Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude (BEG) - gemeint sind hier als EinzelmaĂnahmen beispielsweise neue Fenster, DachdĂ€mmungen oder auch WĂ€rmepumpen oder andere alternative Heizquellen - fiel die Jahreszahl der AntrĂ€ge von mehr als 740 000 im Ausnahmejahr 2022 auf rund 280 000 in diesem Jahr, wie die Bundesbehörde am Mittwoch anhand vorlĂ€ufiger Zahlen berichtete. Bis einschlieĂlich Oktober wurden demnach erst 76 471 WĂ€rmepumpen beantragt - ein knappes Viertel der 315 835 Einheiten im Vergleichszeitraum des Jahres 2022.
Im Sommer 2022 hatte es unter dem Eindruck der Gaskrise und verĂ€nderter Förderrichtlinien einen Run auf das Fördergeld gegeben, das jeweils erst nach Abschluss der jeweiligen Projekte flieĂt. Die bewilligte Summe lag so im Jahr 2023 wegen des zeitlichen Verzugs nahezu unverĂ€ndert bei 9,8 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr 10 Milliarden Euro zugesagt worden waren. WĂ€hrend die Förderung fĂŒr die Energieberatungen wegen der Haushaltskrise ausgesetzt ist, lĂ€uft die BEG-Förderung fĂŒr EinzelmaĂnahmen weiter.
Ebenfalls ausgesetzt ist das an Industrie und Gewerbe gerichtete Programm fĂŒr Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW). Auch hier gab es mit rund 13 000 neuen AntrĂ€gen ein etwas geringeres Interesse als im Vorjahr mit rund 16 000. Allerdings stiegen die Summen fĂŒr bewilligte Projekte (mehr als eine Milliarde Euro nach 475 Millionen im Jahr 2022) wie auch fĂŒr die Auszahlungen (rund 335 Millionen Euro nach 170 Millionen im Vorjahr) deutlich.
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