Schottischer Politiker: Einladung an Trump zurĂŒckziehen
01.03.2025 - 12:45:48 | dpa.de"Starmer sollte besser aufhören zu knien und das Angebot eines Staatsbesuchs zurĂŒckziehen", schrieb Stephen Flynn, der SNP-Fraktionschef im britischen Parlament auf X.
Der britische Premierminister Keir Starmer hatte Trump im Rahmen seines Besuchs in Washington in dieser Woche eine Einladung von König Charles III. zu einem historischen zweiten Staatsbesuch im Vereinigten Königreich ĂŒberreicht.
Anders als der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj einen Tag spĂ€ter hatte Starmer ein ĂŒberaus harmonisches Treffen mit dem US-PrĂ€sidenten. Der Brite versucht, sich als BrĂŒckenbauer ĂŒber den Atlantik zu positionieren. FĂŒr Sonntag hat er zu einem Ukraine-Gipfel mit Selenskyj und europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs geladen.
Was als durchaus gelungener Versuch galt, Trump milde zu stimmen, droht nach dem Eklat zwischen Selenskyj und dem US-PrĂ€sidenten, nun fĂŒr Starmer zur Belastung zu werden. Schon bei frĂŒheren Besuchen Trumps wĂ€hrend dessen erster Amtszeit kam es zu erheblichen Protesten in GroĂbritannien. Der einflussreiche britische LBC-Journalist Lewis Goodall schrieb auf X, das Angebot zum Staatsbesuch sei nach dem vor laufenden Kameras ausgetragenen Wortgefecht zwischen Trump und Selenskyj nun ein "Alptraum".
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