Immobilien

Ifo-PrÀsident warnt vor Ausweitung der Mietpreisbremse

Veröffentlicht am: 26.02.2026 um 09:48 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de

Eine Ausweitung der Mietpreisbremse wĂŒrde nach EinschĂ€tzung von Ifo-PrĂ€sident Clemens Fuest die Wohnungsnot in Deutschland vergrĂ¶ĂŸern."Solche Eingriffe entlasten den Wohnungsmarkt nicht, sie verschlimmern die Knappheit und verringern die ArbeitsmobilitĂ€t", sagte Fuest am Donnerstag.

Hausfassade (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Hausfassade (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Wenn weniger Wohnungen gebaut und VermietungsmĂ€rkte auf vorgegebenen Preisniveaus eingefroren wĂŒrden, litten vor allem junge Menschen und Arbeitsuchende, die fĂŒr neue Jobs umziehen mĂŒssten.

Mietregulierung fĂŒhrt nach Analysen des Instituts dazu, dass Investitionen in Neubauten zurĂŒckgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich unter anderem darin, dass Mieten fĂŒr Neubauten deutlich ĂŒber Bestandsmieten liegen - deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven GroßstĂ€dten nahezu 50 Prozent höher - wodurch UmzĂŒge fĂŒr viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende MobilitĂ€t verschĂ€rft die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil Ă€ltere Menschen tendenziell in zu großen Wohnungen bleiben, wĂ€hrend junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.

Fuest spricht sich deshalb gegen weitere VerschĂ€rfungen der Mietpreisbremse aus. "Wichtig wĂ€ren Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen."

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