Ifo-PrÀsident warnt vor Ausweitung der Mietpreisbremse
Veröffentlicht am: 26.02.2026 um 09:48 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deMietregulierung fĂŒhrt nach Analysen des Instituts dazu, dass Investitionen in Neubauten zurĂŒckgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich unter anderem darin, dass Mieten fĂŒr Neubauten deutlich ĂŒber Bestandsmieten liegen - deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven GroĂstĂ€dten nahezu 50 Prozent höher - wodurch UmzĂŒge fĂŒr viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende MobilitĂ€t verschĂ€rft die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil Ă€ltere Menschen tendenziell in zu groĂen Wohnungen bleiben, wĂ€hrend junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.
Fuest spricht sich deshalb gegen weitere VerschĂ€rfungen der Mietpreisbremse aus. "Wichtig wĂ€ren MaĂnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen."
