COP28, Scholz

COP28: Scholz erklĂ€rt Klimaclub fĂŒr arbeitsfĂ€hig - Inzwischen 36 Mitglieder

01.12.2023 - 15:50:59 | dpa.de

Eineinhalb Jahre nach der GrĂŒndung des Klimaclubs hat Bundeskanzler Olaf Scholz die von ihm ins Leben gerufene Staatengruppe mit inzwischen 36 Mitgliedern fĂŒr voll arbeitsfĂ€hig erklĂ€rt.

"Jetzt kann es losgehen!", sagte der SPD-Politiker am Freitag auf der Weltklimakonferenz in Dubai. Alle teilten die Überzeugung, dass der Klimawandel die grĂ¶ĂŸte Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist. Gemeinsames Ziel sei, industrielle Prozesse treibhausneutral umzubauen und das Wirtschaftswachstum von klimaschĂ€dlichen Emissionen zu entkoppeln.

Scholz sagte bei dem Treffen vor zahlreichen Regierungschefs: "Als Mitglieder des Klimaclubs treten wir dafĂŒr ein, gemeinsam die richtigen Strategien und Standards fĂŒr eine kohlenstofffreie Industrie zu entwickeln." Es gehe insbesondere darum, Methodiken abzustimmen, damit die BemĂŒhungen vergleichbar werden. "Dies wird uns ermöglichen, die LeitmĂ€rkte fĂŒr klimaneutrale Industrieprodukte wie klimafreundlichen Stahl und Zement oder klimafreundliches Aluminium auszubauen." Dies werde Schritt fĂŒr Schritt durch den Austausch von GĂŒtern, Know-how und Technologien geschehen.

Zu den 36 Mitgliedstaaten zĂ€hlen neben den G7-LĂ€ndern auch Indonesien, Ägypten, SĂŒdkorea, Chile, die Schweiz sowie die Ukraine, Kenia, Mosambik und Kasachstan.

In etlichen Wirtschaftszweigen ist es sehr aufwendig, klimaschĂ€dliche Emissionen zu vermeiden - etwa bei der Produktion von Zement, Stahl, DĂŒnger und Chemikalien. Gleiches gilt fĂŒr die Luft- und Schifffahrt sowie den Frachtverkehr auf der Straße. Zusammengenommen sind diese Sektoren verantwortlich fĂŒr rund ein Drittel aller weltweiten Emissionen.

Bei seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate trifft der SPD-Politiker Scholz auf rund 170 andere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Zu dem zweiwöchigen Mammuttreffen sind 70 000 Teilnehmer registriert.

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