Eishockey-Bundestrainer, André

Eishockey-Bundestrainer: André Rankel startet ab 1. September

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 00:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der SVP-Politiker gibt seine Mandate in Nationalrat und Kanton auf. Zugleich stehen in Graz, Hanau und beim DEB personelle Entscheidungen an.

Andreas Glarner zieht sich Ende 2026 aus der Politik zurück
Das Bundeshaus in Bern bei Tageslicht mit Blick auf die Kuppel und die Schweizer Flaggen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In der schweizerischen Politiklandschaft steht ein markanter personeller Wechsel bevor. Der Nationalrat Andreas Glarner hat seinen Rücktritt von sämtlichen politischen Führungspositionen bekannt gegeben. Der Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP) wird seine Mandate auf nationaler und kantonaler Ebene bis zum Ende des Jahres 2026 niederlegen.

Rückzug aus der Bundespolitik und dem Kantonalpräsidium

Andreas Glarner informierte die Öffentlichkeit am Donnerstag im Rahmen des SVP-Kantonalparteitags in Oberwil-Lieli über seine Pläne. Mit dem angekündigten Schritt wird er nicht nur seinen Sitz im schweizerischen Nationalrat aufgeben, sondern auch sein Amt als Kantonalpräsident niederlegen.

Glarner, der für seine klaren Positionen innerhalb der Partei bekannt ist, markiert mit dieser Ankündigung das Ende seiner aktiven Laufbahn in diesen Gremien zum Jahresschluss 2026.

Personelle Kontinuität und Wechsel in kommunalen Führungsrollen

Während in der Schweiz ein prominenter Rückzug bevorsteht, wurden in anderen politischen Führungspositionen der Region Fakten für die kommenden Jahre geschaffen.

In Graz wurde Elke Kahr (KPÖ) mit einer deutlichen Mehrheit von 40 der 48 abgegebenen Stimmen als Bürgermeisterin wiedergewählt. Sie ist die erste Frau an der Spitze der steirischen Landeshauptstadt, nachdem das Amt zuvor von 135 Männern bekleidet worden war. Die offizielle Angelobung erfolgte durch den Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ).

Auch in der hessischen Stadt Hanau wurden zentrale Weichenstellungen vorgenommen. Dort wurde Isabelle Hemsley (CDU) zur Bürgermeisterin und Andreas Jäger (SPD) zum Sozialdezernenten gewählt.

Der langjährige Oberbürgermeister Claus Kaminsky wird Ende September in den Ruhestand treten, woraufhin Maximilian Bieri (SPD) das Amt zum 1. Oktober übernehmen wird. Die bestehende Koalition aus SPD, CDU und FDP beabsichtigt, ihre Zusammenarbeit unter der neuen Führung fortzusetzen.

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Politische Stabilität und Reformdebatten auf Bundesebene

In Deutschland wird die Debatte um personelle Veränderungen an der Regierungsspitze derzeit gedämpft. Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) schloss einen Kanzlertausch nach den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland aus und betonte, dass Friedrich Merz auch nach diesen Terminen im Amt bleiben werde. Die Bundesregierung konzentriere sich auf die Umsetzung zentraler Reformprojekte in den Bereichen Rente, Pflege und Bürokratieabbau.

In Münster beraten die Fraktionsspitzen von Union und SPD gegenwärtig über ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das ab September im Bundestag behandelt werden soll.

Ein zentraler Streitpunkt bleibt die von Kanzler Merz angestrebte Abschaffung der Rente mit 63. Während vier ostdeutsche Ministerpräsidenten Widerstand gegen dieses Vorhaben leisten, signalisierte die Koalition Gesprächsbereitschaft für Härtefallregelungen und Übergangszeiten. Der SPD-Fraktionschef Matthias Miersch forderte in diesem Zusammenhang zudem die Einbeziehung von Beamten in die Rentendebatte.

Zusätzlich zu den Sozialreformen plant Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) eine Reform der Einkommensteuer, die unter anderem Familien mit zwei Kindern um 600 Euro pro Jahr entlasten soll. Im Bereich der europäischen Finanzpolitik plädierte Kanzler Merz derweil dafür, den Ansatz des EU-Haushalts von 1,76 Billionen Euro zu kürzen.

Internationale Benchmarks und sportliche Neubesetzungen

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Im internationalen Vergleich zeigt sich unterdessen die Beständigkeit der italienischen Regierung unter Giorgia Meloni. Die Ministerpräsidentin, die seit dem 22. Oktober 2022 amtiert, wird Anfang September den bisherigen Rekord von 1.412 Tagen im Amt einstellen und damit die am längsten amtierende Regierungschefin Italiens seit 1946 werden.

Jenseits der klassischen Politik wurde auch im sportorganisatorischen Bereich eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) stellte den 41-jährigen André Rankel als neuen Bundestrainer vor. Rankel erhält einen Vierjahresvertrag und tritt seine neue Funktion am 1. September an, wobei die Heim-Weltmeisterschaft im Mai 2027 als eine der ersten großen Herausforderungen gilt.

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