Fischöl senkt Herzinfarkt-Risiko bei Dialysepatienten um 43 Prozent
01.07.2026 - 22:51:38 | boerse-global.de
Wissenschaftler der UniversitĂ€t Duisburg-Essen und des Uniklinikums DĂŒsseldorf haben ein neues Screeningverfahren zur FrĂŒherkennung von GefĂ€Ăerkrankungen entwickelt. Die als NIRS-CO? bezeichnete Methode nutzt ein auf 32 Grad temperiertes Wasserbad mit einer CO?-Konzentration von 4,2 Gramm pro Liter. Der Reiz stimuliert die GefĂ€Ăerweiterung â deren Dynamik wird per Nahinfrarotspektroskopie erfasst.
Gesunde GefĂ€Ăe reagieren sofort auf den Reiz, wĂ€hrend geschĂ€digte eine Verzögerung zeigen. Entscheidend ist die sogenannte âTime to Intersectionâ (TTI). KĂŒrzere Zeitintervalle deuten auf eine intakte Endothelfunktion hin. Laut der Fachzeitschrift Cardiovascular Research ist die Methode herkömmlichen Messungen ĂŒberlegen. VerlĂ€ngerte Reaktionszeiten fanden sich besonders bei Patienten mit Bluthochdruck, Diabetes oder Raucherhistorie.
PrÀventionskurse jetzt digital buchbar
Seit Ende Juni ist die Website praevention-direkt-finden.de online. Das Portal bietet Ărzten und Therapeuten Zugriff auf ĂŒber 120.000 zertifizierte PrĂ€ventionskurse â in den Bereichen Bewegung, ErnĂ€hrung, Stressmanagement und SuchtprĂ€vention. Die Kurse sind von der Zentralen PrĂŒfstelle PrĂ€vention geprĂŒft und werden von Krankenkassen bezuschusst. Ărzte können gezielt nach Angeboten in WohnortnĂ€he ihrer Patienten filtern.
Kompression und minimalinvasive Eingriffe
In der Praxis bleibt die Kompressionstherapie zentral. Medizinische KompressionsstrĂŒmpfe werden in die Klassen 1 bis 4 eingeteilt â von leichten Beschwerden bis zur chronischen Veneninsuffizienz. Kontraindikationen sind schwere arterielle Durchblutungsstörungen oder akute Hautinfektionen.
Die Charité-Studie zeigt: 1,5 Gramm Fischöl tÀglich senken das Herzinfarkt-Risiko bei Dialysepatienten um 43%. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, wie auch Sie profitieren können. Jetzt Report anfordern
ErgĂ€nzend zeigen aktuelle Auswertungen die Langzeiteffekte minimalinvasiver Verfahren. In einem Rostocker GefĂ€Ăzentrum wurden seit 2015 ĂŒber 5.000 Stammkrampfadern mit Venenklebern (VenaSeal) behandelt. Auch die Mikroschaumverödung hat sich etabliert â mit spezialisierten Applikationssystemen fĂŒr kleinere GefĂ€Ăabschnitte.
Neue GebĂŒhrenordnung â und Warnungen vor Budgets
Zum 1. Juli trat eine Anpassung der GebĂŒhrenordnung fĂŒr Ărzte in der Unfallversicherung (UV-GOĂ) in Kraft. Die SĂ€tze steigen um sechs Prozent, ausgenommen sind etwa Arthroskopien. Abgerechnet wird nach Datum der Leistungserbringung.
Trotz dieser Anpassung blickt die Branche mit Sorge auf geplante Gesetze. Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) warnt vor Budgetierungen fĂŒr Vorsorgeleistungen im Rahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Betroffen wĂ€ren etwa das Darmkrebs-Screening oder die Schwangerschaftsvorsorge. Auch die KassenzahnĂ€rztliche Bundesvereinigung berichtet von RĂŒckgĂ€ngen bei Parodontitis-Neubehandlungen durch Budgets.
Unsicher bei NahrungsergĂ€nzungsmitteln wĂ€hrend der Dialyse? Die neue CharitĂ©-Studie liefert klare Empfehlungen â inklusive Dosierung und QualitĂ€tskriterien fĂŒr Fischöl. Kostenlosen PrĂ€ventions-Report sichern
Fischöl senkt Risiko bei Dialysepatienten
Eine am heutigen Mittwoch veröffentlichte Studie der CharitĂ© Berlin im Journal of Nephrology liefert neue Impulse. Bei 1.200 Dialysepatienten senkte die tĂ€gliche Einnahme von 1,5 Gramm Fischöl ĂŒber 18 Monate das Risiko fĂŒr Herzinfarkte und SchlaganfĂ€lle um 43 Prozent. Die EuropĂ€ische Arzneimittel-Agentur (EMA) bewertete die QualitĂ€t der Untersuchung als hoch. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Nephrologie fordert eine BestĂ€tigung in einer geplanten Studie mit 5.000 Teilnehmern.
