Forschungszulage, BSFZ

Forschungszulage: BSFZ berät KMU kostenlos beim Innovationstag

11.06.2026 - 04:33:01 | boerse-global.de

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage informiert KMU auf dem Innovationstag über steuerliche Förderungen für Forschungsprojekte.

BSFZ berät Mittelstand auf Innovationstag in Berlin-Pankow
Forschungszulage - Abstrakte Darstellung von Innovation und Forschungsförderung mit geometrischen Formen und leuchtenden Linien, die Zusammenarbeit symbolisieren. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Beim Innovationstag Mittelstand ist die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) mit einem eigenen Stand vertreten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich dort kostenlos über staatliche Förderungen für Forschungsprojekte informieren.

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Beratung für den ersten Schritt zur Förderung

Die BSFZ hilft Unternehmen, die Hürden für die steuerliche Forschungszulage zu überwinden. Im Fokus steht die Antragstellung und die Frage: Welche Voraussetzungen muss ein Projekt erfüllen? Die Behörde prüft, ob ein Vorhaben die Kriterien erfüllt – erst dann kann die Förderung beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Der Innovationstag ist nur ein Teil eines vollen wirtschaftspolitischen Tages in Berlin. Parallel dazu hält Bundeskanzler Merz eine Regierungserklärung zum EU-Gipfel. Zudem findet der Tag des Familienunternehmens statt.

Digitale Formate ergänzen die Messe-Präsenz

Die BSFZ setzt nicht nur auf persönliche Beratung. Ein kostenfreies Online-Förder-Breakfast kombiniert die Forschungszulage mit dem Programm NRW.BANK.Invest Zukunft. Ziel: rechtssichere Förderstrategien entwickeln und verschiedene Finanzierungsbausteine clever kombinieren.

Branchenspezifische Webinare runden das Angebot ab. Am 23. Juni dreht sich alles um Förderprogramme für die Bauwirtschaft – mit dabei sind das VDI Zentrum Ressourceneffizienz und Hessen Trade and Invest. Ein weiteres Webinar am 16. Juni widmet sich der Kreislaufwirtschaft und der Frage, wie EU-Verordnungen Innovationen vorantreiben.

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Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Regionale Veranstaltungen fördern den Austausch zwischen Forschung und Unternehmen. Der „Zukunftsheurige“ in Hainfeld oder die „Schwedter Zukunftswerkstatt“ am 9. Juni zeigten, wie KMU von Hochschul-Kooperationen profitieren. In Schwedt standen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Mixed-Reality-Anwendungen im Fokus.

Auch der Zukunftsort Berlin SÜDWEST treibt die Vernetzung voran. Dort wurde das Innovationszentrum Fubic vorgestellt – ab Anfang 2027 soll es Platz für rund 80 Start-ups bieten.

Fristen und europäische Perspektive

Während in Deutschland die Beratung läuft, endet heute in Österreich eine wichtige Frist. Das Programm FFG BRIDGE 2026/1 unterstützt Konsortien aus Wissenschaft und Wirtschaft mit Förderquoten zwischen 60 und 80 Prozent. Das maximale Projektvolumen: 360.000 Euro.

Die zeitliche Überschneidung zeigt: Die europäische Forschungsförderung ist in Bewegung. Steuerliche Anreize und direkte Projektförderungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Unternehmen sollten die verschiedenen Angebote nutzen, um die passenden Finanzierungsinstrumente für ihre Projekte zu finden.

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