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German Tech Holding: 6,1 Millionen Euro Forderung gegen SGT Capital

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 07:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die German Tech Holding rechnet 2026 mit 0,5 bis 1 Million Euro aus dem Streit, während Vorwürfe gegen SGT Capital die Lage belasten.

German Tech Holding erwartet Zahlungen trotz neuer Vorwürfe
Ein leerer Konferenzraum in einem modernen Bürogebäude bei Dämmerung mit einem großen Holztisch. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die German Tech Holding bereitet sich auf eine zeitnahe Beilegung ihrer langwierigen rechtlichen Auseinandersetzungen mit der SGT Capital-Gruppe vor. Das Unternehmen geht nach aktuellen Einschätzungen davon aus, dass noch im Jahr 2026 Zahlungseingänge in einer Größenordnung zwischen 0,5 und 1 Million Euro realisiert werden können.

Während sich an der finanziellen Front eine Entspannung abzeichnet, belasten neue Vorwürfe über eine mutmaßliche Schmutzkampagne das Verhältnis der beteiligten Parteien schwer.

Im Zentrum der jüngsten Entwicklungen stehen Anschuldigungen gegen zwei Führungspersonen aus dem Umfeld der SGT Capital. Marianne Rajic, eine Partnerin der SGT Capital-Gruppe, wird als mutmaßliche Urheberin einer gezielten Kampagne per E-Mail identifiziert. Diese soll darauf ausgelegt gewesen sein, verleumderische Inhalte zu verbreiten.

In diesem Zusammenhang wird zudem Carsten Geyer vorgeworfen, die entsprechenden E-Mails weiterverbreitet zu haben. Diese neuen Vorwürfe verschärfen die ohnehin angespannte Situation zwischen der Holding und der SGT Capital-Gruppe erheblich.

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Die finanziellen Forderungen, die der Rechtsstreitigkeit zugrunde liegen, sind beträchtlich. Die German Tech Holding fordert von der SGT Capital-Gruppe einen Gesamtbetrag von 6,1 Millionen Euro. Umgerechnet auf das Aktienkapital entspricht dies einem Wert von 54 Cent pro Aktie. Die Geschäftsführung der Holding weist darauf hin, dass bereits die Hälfte dieser Gesamtforderung überfällig ist.

Die Zusammensetzung der geforderten 6,1 Millionen Euro ist detailliert aufgeschlüsselt: Ein Großteil der Summe resultiert aus zwei Darlehen in Höhe von 4,2 Millionen Euro beziehungsweise 0,5 Millionen Euro. Zusätzlich macht die German Tech Holding Auslagen im Umfang von 1,4 Millionen Euro geltend, die im Rahmen der Geschäftsbeziehung entstanden sein sollen.

In der juristischen Aufarbeitung konnte die German Tech Holding bereits wichtige Teilerfolge erzielen. Bisher wurden fünf gerichtliche Siege im direkten Konflikt mit SGT Capital errungen. Diese Serie erfolgreicher Verfahren stützt die Erwartung des Unternehmens, die Streitigkeiten zeitnah vollständig auflösen zu können.

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Dennoch bleibt der wirtschaftliche Druck bestehen: Die Berichte verdeutlichen, dass die dauerhafte Zahlungsfähigkeit der German Tech Holding maßgeblich von einem erfolgreichen Utimaco-Exit abhängt.

Die nun für 2026 prognostizierten Zahlungseingänge stellen somit einen wichtigen Baustein für die Liquiditätsplanung dar. Während die Gerichte über die ausstehenden Millionenbeträge und die Urheberschaft der E-Mail-Kampagne entscheiden müssen, bleibt der Abschluss des Utimaco-Prozesses die entscheidende Variable für die finanzielle Stabilität der German Tech Holding.

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