GeschÀft, Bestattungen

GeschÀft mit Bestattungen wÀchst

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 09:09 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Das GeschÀft der Bestattungen in Deutschland wÀchst bestÀndig.

Das Bestattungshandwerk kann sich in der alternden Gesellschaft auf eine steigende Nachfrage verlassen, wie aus einer ZahlenĂŒbersicht des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Danach sind im vergangenen Jahr hierzulande rund 1,0 Millionen Menschen gestorben. Das waren rund 9 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Auch sind die Preise fĂŒr Bestattungsleistungen und FriedhofsgebĂŒhren 2025 mit 3,2 Prozent schneller gestiegen als die allgemeinen Verbraucherpreise (2,2 Prozent). Unterdurchschnittlich entwickelten sich hingegen die Preise fĂŒr SĂ€rge, Urnen, Grabsteine und weitere BegrĂ€bnisartikel mit einem Preisanstieg um 1,9 Prozent.

In den rund 4.200 Unternehmen des Bestattungshandwerks sind rund 32.000 Menschen berufstÀtig. 2024 erwirtschafteten sie einen Umsatz von 2,37 Milliarden Euro.

Junge Frauen wollen Bestattungsfachkraft werden

Seit 2015 hat sich in der Branche die Zahl der Auszubildenden mehr als verdoppelt und im vergangenen Jahr mit 900 jungen Menschen einen neuen Höchststand erreicht. HÀufiger als von MÀnnern wird die duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft mittlerweile hÀufiger von Frauen gewÀhlt, die einen Anteil von 61 Prozent ausmachen.

FĂŒr die StĂ€dte und Gemeinden bleiben die GebĂŒhren im Friedhofs- und Bestattungswesen eine wesentliche Einnahme. Sie kassierten im Jahr 2024 rund 951,9 Millionen Euro und damit gut ein Drittel mehr als zehn Jahre zuvor. JĂŒngere Zahlen liegen nicht vor.

Die SozialhilfetrĂ€ger mussten im vergangenen Jahr in 15.400 FĂ€llen mit zusammen 51,6 Millionen Euro bei den Bestattungskosten einspringen, wenn diese nicht aus dem Nachlass der Verstorbenen zu bestreiten waren. Die Summe ist im Zehnjahreszeitraum um 16,3 Prozent gesunken. Die Zahl der FĂ€lle ging um rund ein Drittel zurĂŒck.

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