Gesundheitsprojekt in Bochum: Vier Jahre Kooperation mit der TK
Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 21:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit einer neuen Initiative bündelt die Hochschule Bochum die Gesundheitsförderung für Studierende und Beschäftigte in einer gemeinsamen Struktur. Ende Juli 2026 startete die Institution mit einem internen Auftakt das Projekt Hochschulisches Gesundheitsmanagement. Wie die Hochschule am 9. Oktober 2026 berichtete, werden damit erstmals das betriebliche und das studentische Gesundheitsmanagement unter einem Dach zusammengeführt.
Vierjährige Kooperation mit der Techniker Krankenkasse
Das Projekt ist auf eine Laufzeit von vier Jahren angelegt und soll Anfang 2030 enden. Als Partner unterstützt die Techniker Krankenkasse das Vorhaben sowohl in konzeptioneller als auch in finanzieller Hinsicht.
Hintergrund der Initiative ist die organisatorische Neuausrichtung der Bildungseinrichtung: Im Januar 2025 schlossen sich die Hochschule Bochum und die Hochschule für Gesundheit zusammen.
Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens betonte laut dem Hochschulbericht, dass nach der intensiven Phase des Zusammenschlusses nun der richtige Zeitpunkt gekommen sei, den Blick nach vorn zu richten und Gesundheit als gemeinsames Zukunftsthema der neuen Hochschule aktiv zu gestalten.
Die Notwendigkeit einer zielgruppenübergreifenden Strategie unterstrich auch die Krankenkasse. Joachim Schröer, Berater für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Techniker Krankenkasse, erklärte in einem Bericht vom 9. Oktober 2026, dass das Studium eine besonders vulnerable Lebensphase darstelle. Allerdings seien Beschäftigte in ähnlichem Maße gefährdet, da Stress und ein hohes Maß an Bildschirmarbeit beide Gruppen belasten.
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Koordinationsstelle und Verzahnung bestehender Angebote
Im Rahmen des vierjährigen Projekts plant die Hochschule Bochum den Aufbau einer zentralen Koordinationsstelle für das hochschulische Gesundheitsmanagement. Diese Stelle soll bestehende Maßnahmen zur mentalen Gesundheit und zur Bewegungsförderung systematisch miteinander verzahnen. Ziel ist es, das Thema Gesundheit dauerhaft als institutionelles Querschnittsthema zu etablieren.
Integrierte Gesundheitsansätze im Hochschulsektor
Die parallele Adressierung von Studierenden und Mitarbeitenden gewinnt auch an anderen Hochschulstandorten an Bedeutung. An der Universität Paderborn traten Hochschulsport, studentisches Gesundheitsmanagement und betriebliches Gesundheitsmanagement in der Orientierungswoche als gemeinsame Veranstalter auf, wie Berichte von Anfang Oktober 2026 zeigen.
Dort organisierte der Verbund unter anderem das Programm Fitness in G im G-Hörsaal, bestehend aus drei Einheiten à 30 Minuten: Von 16:30 bis 17:00 Uhr stand Zumba auf dem Programm, von 17:15 bis 17:45 Uhr folgte HIT/Tabata und von 18:00 bis 18:30 Uhr eine Yoga-Einheit.
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Zudem fand an der Warburger Straße 100 die 90-minütige Veranstaltung Breakfast Beats O-Wochen Edition im G-Hörsaal statt. Das alkoholfreie Format begann um 08:00 Uhr und bot freien Eintritt für die Teilnehmenden, um Gesundheits- und Bewegungsangebote niederschwellig in den studentischen und universitären Alltag einzubinden.

