GroßbrĂ€nde, Schwandorf

GroßbrĂ€nde in Schwandorf und Cham: 1,2 Hektar in Flammen

28.05.2026 - 01:33:20 | boerse-global.de

Mehrere WaldbrÀnde in den Landkreisen Schwandorf und Cham halten EinsatzkrÀfte in Atem. Hohe Waldbrandwarnstufen in ganz Deutschland.

GroßbrĂ€nde in Schwandorf und Cham: 1,2 Hektar in Flammen - Foto: ĂŒber boerse-global.de
GroßbrĂ€nde in Schwandorf und Cham: 1,2 Hektar in Flammen - Foto: ĂŒber boerse-global.de

GroßflĂ€chige WaldbrĂ€nde in den Landkreisen Schwandorf und Cham haben am Mittwoch die Feuerwehren in Ostbayern in Atem gehalten. Wegen Trockenheit und Hitze herrscht höchste Alarmstufe.

Die Feuerwehren rĂŒckten zu mehreren GroßeinsĂ€tzen aus. Allein im Landkreis Schwandorf brannte es gleich an zwei Stellen. UnterstĂŒtzung kam aus der Luft und von Landwirten. Verletzt wurde niemand.

Schwandorf: Flammen bei Nittenau und Teublitz

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Gegen 17 Uhr am Mittwoch meldeten EinsatzkrĂ€fte einen Waldbrand nahe Muckenbach und Nittenau. Auf einer FlĂ€che von rund 6500 Quadratmetern stand der Wald in Flammen. 120 Helfer waren im Einsatz. Das GelĂ€nde war schwer zugĂ€nglich – die Feuerwehrleute mussten ihre AusrĂŒstung rund 100 Meter zu Fuß zur Brandstelle tragen.

Drohnen und Luftbeobachter halfen bei der LageeinschĂ€tzung. Landwirte unterstĂŒtzten die EinsatzkrĂ€fte mit GĂŒllefĂ€ssern voller Wasser. Die Löscharbeiten zogen sich bis spĂ€t in die Nacht. Der Landkreis Schwandorf hatte zuvor die zweithöchste Waldbrandwarnstufe 4 ausgerufen.

Bereits am Dienstagabend um 18.30 Uhr hatte ein Feuer in Teublitz-Loisnitz die EinsatzkrÀfte gefordert. 250 Feuerwehrleute aus zehn Wehren bekÀmpften einen Brand auf 5500 Quadratmetern. Bis Mitternacht war das Feuer unter Kontrolle. Am Mittwochmorgen sicherten 30 EinsatzkrÀfte die Brandstelle noch ab.

Cham: Feuer breitet sich auf 1,2 Hektar aus

Im Nachbarlandkreis Cham brach gegen 20 Uhr ein Feuer nahe dem Bahnhof NeubÀu und NeubÀu am See aus. Die zunÀchst auf 2000 Quadratmeter geschÀtzte FlÀche wuchs auf 1,2 Hektar an. Es handelte sich um Wald der Bayerischen Staatsforsten.

204 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig. Dennoch gelang es den EinsatzkrĂ€ften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Drei bis vier Glutnester blieben zur Überwachung ĂŒbrig. Ein Polizeihubschrauber mit WĂ€rmebildkamera unterstĂŒtzte aus der Luft. WohnhĂ€user waren nicht in Gefahr, die Bahnstrecke blieb offen.

Hohe Waldbrandgefahr in ganz Deutschland

Die aktuellen BrĂ€nde sind Teil einer angespannten Lage. In Brandenburg gilt seit Dienstag im Osten des Landes die Waldbrandwarnstufe 4. Grund sind sommerliche Temperaturen und Trockenheit. In den meisten anderen Regionen Brandenburgs herrscht Stufe 3. Bereits im FrĂŒhjahr hatte ein Großbrand bei JĂŒterbog 152 Hektar munitionsbelastetes GelĂ€nde erfasst.

Auch Brandstiftung und Sabotage beschÀftigen die Behörden

Neben den natĂŒrlichen Ursachen ermitteln die Behörden in mehreren FĂ€llen von vorsĂ€tzlicher Zerstörung:

  • Strommasten-Sabotage: In der Nacht zum 25. Mai brannten zwei Hochspannungsmasten bei Garching. Der politisch motivierte Brandanschlag legte fĂŒr 45 Minuten die Stromversorgung von rund 15.000 Haushalten in Ismaning, Aschheim und Umgebung lahm.

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  • Lkw-Brand: Am 25. Mai nahm die Polizei in Eibelstadt einen 23-jĂ€hrigen Lkw-Fahrer fest. Er soll die Fahrerkabine seines eigenen Lastwagens angezĂŒndet haben. Das Feuer zerstörte die Kabine und beschĂ€digte zwei Neuwagen auf dem AnhĂ€nger. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

  • Strohballen-Brand: Kurz vor Mitternacht am Mittwoch fingen in Luckenwalde rund 300 Strohballen Feuer. Die FlĂ€che von 800 Quadratmetern brannte. Starker Rauchgeruch zog ĂŒber die Umgebung. WohnhĂ€user waren nicht betroffen.

Die Ermittlungen zu den Ursachen der WaldbrÀnde in Bayern laufen. Die Behörden in Bayern und Brandenburg rufen zu erhöhter Vorsicht auf. Die Waldbrandgefahr bleibt hoch.

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