Starmer und Macron vereinbaren stÀrkeren Kampf gegen Schleuser
10.01.2025 - 09:56:19 | dpa.deDer britische Premierminister Keir Starmer und der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron vereinbarten bei einem Treffen auf dem Landsitz Chequers nordwestlich von London einem britischen Sprecher zufolge eine "engere bilaterale Zusammenarbeit", um das illegale GeschĂ€ft mit der Ăberfahrt des Ărmelkanals auf kleinen Booten zu verhindern.
Die Zahl der Bootsmigranten ist Zahlen der britischen Regierung zufolge 2024 wieder gestiegen. Zudem war es das tödlichste Jahr an der Meerenge, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete.
Im vergangenen Jahr ĂŒberquerten demnach 36.800 Menschen in kleinen Booten das Meer von Frankreich nach England. Das ist ein Viertel mehr als im Vorjahr, 53 Menschen starben bei der gefĂ€hrlichen Ăberfahrt. Die Labour-Regierung hatte neue Sanktionen angekĂŒndigt, mit denen die Schleusernetzwerke insbesondere ĂŒber deren Finanzen getroffen werden sollen.
Starmer und Macron bekrĂ€ftigten bei dem Treffen am Donnerstagabend auĂerdem ihre "uneingeschrĂ€nkte UnterstĂŒtzung" der Ukraine und besprachen die Lage im Nahen Osten. Beide hĂ€tten die "Notwendigkeit der Einigkeit in unsicheren Zeiten" unterstrichen, teilte ein britischer Regierungssprecher mit.
Aus Paris hieĂ es, die beiden Politiker hĂ€tten bekrĂ€ftigt, wie wichtig es sei, eine nachhaltige finanzielle UnterstĂŒtzung der Ukraine ĂŒber das laufende Jahr hinaus zu garantieren und das notwendige Material zur Verteidigung des ukrainischen Territoriums zur VerfĂŒgung zu stellen.
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