Gründerzentrum, Bayreuth

Gründerzentrum Bayreuth: 19,9 Millionen Euro für Neubau auf dem Campus

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 22:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das RIZ verbindet künftig Forschung und regionale Wirtschaft; die Eröffnung ist für das zweite Halbjahr 2028 vorgesehen.

Bayreuth legt Grundstein für 19,9-Millionen-Euro-Gründerzentrum
Betonrohbau eines modernen Universitätsgebäudes auf einem Campusgelände bei Tageslicht Illustration mit AI erstellt.

Auf dem Campus der Universität Bayreuth ist der Grundstein für das Regionale Gründer- und Innovationszentrum Bayreuth gelegt worden. Das unter dem Kürzel RIZ geführte Großprojekt soll künftig eine direkte Brücke zwischen akademischer Forschung und der regionalen Wirtschaft schlagen.

Die Gesamtkosten für die Errichtung des Neubaus belaufen sich auf 19,9 Millionen Euro, wie aus Berichten vom 9. Oktober 2026 hervorgeht. Mit dem Zentrum entsteht eine spezialisierte Infrastruktur, die Unternehmensgründungen aus dem Hochschulumfeld unterstützen und den Technologietransfer stärken soll.

Raumangebot auf fünf Etagen für Gründer und Start-ups

Der architektonische Entwurf des Innovationszentrums sieht ein fünfgeschossiges Gebäude vor. Das Bauvorhaben umfasst eine Brutto-Grundfläche von 3.500 Quadratmetern sowie eine Nutzfläche von 2.300 Quadratmetern. Für junge Unternehmen, Forschungsausgründungen und externe Projektteams werden 31 Büroeinheiten mit flexiblen Zuschnitten zwischen 12 und 70 Quadratmetern geschaffen.

Neben den festen Büroräumen beinhaltet das Raumkonzept 20 Coworking-Plätze sowie sieben Besprechungsräume für Konferenzen und Workshops. Das Gebäude soll damit sowohl flexibel nutzbare Arbeitsplätze als auch Rückzugsorte für vertrauliche Besprechungen bieten.

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Für die Mobilität und Erreichbarkeit vor Ort sind 65 Parkplätze vorgesehen, die mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden. Nach dem aktuellen Zeitplan ist die Eröffnung des Zentrums für das zweite Halbjahr 2028 geplant.

Finanzierung durch Freistaat, Stadt und Landkreis

Die Realisierung des 19,9 Millionen Euro teuren Bauprojekts beruht auf einer gemeinsamen Finanzierung mehrerer öffentlicher Institutionen. Den größten Anteil steuert das Bayerische Wirtschaftsministerium bei, das den Bau mit einer Fördersumme von 10 Millionen Euro unterstützt. Die Stadt Bayreuth beteiligt sich mit 6,9 Millionen Euro an den Investitionskosten, während der Landkreis Bayreuth einen Beitrag von 3 Millionen Euro leistet.

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Für die Betriebsphase des Zentrums ist zudem eine finanzielle Unterstützung durch die Oberfrankenstiftung vorgesehen, die den laufenden Betrieb in der Anfangszeit begleiten soll. Mit der Bündelung von Raumangebot, Beratungsstrukturen und universitärer Nähe soll das Zentrum langfristig dazu beitragen, Fachkräfte in der Region zu halten und die wirtschaftliche Innovationskraft in Oberfranken auszubauen.

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