PR-Leaders: Google AI Overviews kosten 265 Millionen Klicks pro Monat, KI-Sichtbarkeit wird wichtiger
Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 16:22 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Wie weit diese Entwicklung in Deutschland bereits reicht, zeigt eine aktuelle Analyse des SEO-Datenanbieters SISTRIX. Grundlage sind mehr als 100 Millionen ausgewertete Keywords. Für den deutschen Markt errechnet die Untersuchung rund 265 Millionen organische Klicks pro Monat, die im Zusammenhang mit Google AI Overviews ausbleiben. Über alle untersuchten Suchbegriffe hinweg entspricht dies einem Rückgang von 6,6 Prozent. Deutlicher wird der Effekt bei Suchanfragen, für die eine KI-Zusammenfassung eingeblendet wird: Die Klickrate des ersten organischen Ergebnisses lag dort bei 11 statt bei 27 Prozent.
Wenn Google Antworten vorwegnimmt
Google zeigt AI Overviews seit Mai 2025 auch in Deutschland. Die Funktion bündelt Informationen aus mehreren Quellen und platziert die daraus erzeugte Antwort häufig noch vor den organischen Suchtreffern. Nach der Auswertung betrifft das inzwischen etwas mehr als jeden fünften untersuchten Suchbegriff; in 78,6 Prozent der Fälle erscheint die KI-Zusammenfassung oberhalb der klassischen Ergebnisse.
Für Nutzer kann das die Recherche beschleunigen. Für Website-Betreiber verändert sich die Logik der Reichweite. Wer eine Antwort bereits auf der Suchseite erhält, klickt möglicherweise seltener auf einen Ratgeber, eine Unternehmensseite oder einen Fachbeitrag. Besonders betroffen sind informationsorientierte Inhalte. In einzelnen Kategorien beziffert die Untersuchung den organischen Klickverlust auf mehr als 24 Prozent. Transaktionsnahe Suchen, etwa nach Produkten oder Buchungen, sind bislang deutlich weniger betroffen.
Weniger Klicks bedeuten dabei nicht automatisch weniger Relevanz. Entscheidend wird künftig stärker, ob die verbleibenden Websitebesuche zu längerer Beschäftigung, Anfragen oder anderen messbaren Ergebnissen führen. Google weist darauf hin, dass Nutzer, die über Suchergebnisseiten mit AI Overviews auf Websites gelangen, mit höherer Wahrscheinlichkeit mehr Zeit auf den Zielseiten verbringen.
"Die Suchergebnisseite ist längst mehr als eine Liste von Links. Für Unternehmen reicht es deshalb nicht mehr, nur auf einzelne Rankingpositionen zu schauen. Entscheidend wird, ob ihre Kompetenz dort sichtbar ist, wo potenzielle Kunden ihre Fragen stellen", sagt Kathlen Bremer, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von PR-Leaders.
SEO bleibt Grundlage, reicht allein aber nicht mehr aus
Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass Inhalte technisch erreichbar und für Suchmaschinen verständlich strukturiert sind. Dazu gehören eine klare Seitenstruktur, verständliche Texte, aussagekräftige Leistungsbeschreibungen und Informationen, die sich belegen lassen. Daran hat sich durch KI nicht grundsätzlich etwas geändert.
Die Bedeutung klassischer SEO-Rankings als alleiniger Maßstab nimmt jedoch ab. Sichtbarkeit und Kundengewinnung entstehen nicht mehr nur über die Position der eigenen Website in der Google-Suche, sondern zunehmend auch über KI-generierte Antworten, redaktionelle Medieninhalte und weitere digitale Informationswege.
Eine repräsentative YouGov-Befragung unter 509 Unternehmensentscheidern in Deutschland im Auftrag der Online-Marketing-Agentur Seokratie zeigt, dass 55 Prozent erwarten, die Suche über KI-Tools wie ChatGPT, Google Gemini oder Microsoft Copilot werde innerhalb von drei Jahren für die Kundengewinnung wichtiger als die klassische Google-Suche. 54 Prozent stimmen der Aussage zu, dass KI-Tools bereits heute verändern, wie Kunden auf Unternehmen aufmerksam werden. Die Befragung wurde vom 16. bis 24. Juli 2026 durchgeführt und nach Unternehmensgröße, Wirtschaftszweig und Region gewichtet.
Generative Engine Optimization, kurz GEO, bezeichnet Maßnahmen, mit denen Unternehmen ihre digitale Informationsbasis so aufbereiten, dass Marken, Leistungen und Fachthemen von KI-gestützten Such- und Antwortsystemen eindeutig verstanden und im richtigen Kontext dargestellt werden können. Anders als klassische SEO betrachtet GEO deshalb nicht nur Rankings und Website-Traffic, sondern auch Erwähnungen, Quellen und die korrekte Einordnung eines Unternehmens in KI-generierten Antworten.
KI-Sichtbarkeit beschreibt entsprechend, ob Unternehmen, Marken, Personen und Fachthemen in Antworten von Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini, Copilot oder anderen KI-gestützten Systemen korrekt und im passenden Zusammenhang erscheinen.
Die vorliegende Untersuchung erfasst ausschließlich den Einfluss von Google AI Overviews auf organische Klicks im deutschen Google-Index. Sie misst nicht, wie häufig oder in welchem Zusammenhang eine Marke in anderen KI-Anwendungen erscheint. Für die Unternehmenskommunikation ist diese Trennung wichtig: Der Rückgang von Website-Klicks bei Google ist ein konkreter Messwert. Die Sichtbarkeit in verschiedenen KI-Systemen ist eine weitergehende Frage, die Unternehmen regelmäßig und anhand ihrer relevanten Kundenthemen prüfen sollten.
Google selbst verweist darauf, dass für AI Overviews und AI Mode keine besonderen KI-Mechaniken erforderlich sind. Entscheidend bleiben Inhalte, die indexiert werden können, technisch zugänglich sind und Menschen einen eigenständigen, verlässlichen Nutzen bieten. Eine Aufnahme in KI-Antworten lässt sich daraus nicht ableiten oder garantieren.
Pressearbeit erweitert die Sichtbarkeit in Google
Pressearbeit stärkt die Google-Sichtbarkeit eines Unternehmens, indem sie zusätzliche redaktionell aufbereitete und indexierbare Inhalte schafft, die neben der eigenen Website in den organischen Suchergebnissen erscheinen können.
Gerade weil Google Antworten zunehmend direkt auf der Suchseite zusammenfasst, reicht es nicht aus, allein auf die eigene Website zu setzen. Für Unternehmen wird es wichtiger, bei relevanten Themen über mehrere glaubwürdige Fundstellen hinweg sichtbar zu sein. Pressemitteilungen, Fachbeiträge, Advertorials und redaktionelle Medienveröffentlichungen können zusätzliche Suchtreffer schaffen, die Leistungen, Fachwissen und Positionierung eines Unternehmens aus unterschiedlichen Blickwinkeln erläutern.
Für die KI-Sichtbarkeit kann diese breitere Informationsbasis ebenfalls relevant sein. Wenn Unternehmen, Leistungen, Personen und Fachthemen über verschiedene öffentlich zugängliche und eindeutig zuordenbare Quellen konsistent beschrieben werden, entstehen zusätzliche digitale Bezugspunkte. Strategische Pressearbeit kann damit die Informationsbasis erweitern, anhand derer Suchmaschinen und KI-Systeme ein Unternehmen thematisch einordnen. Eine konkrete Nennung oder Aufnahme in KI-generierte Antworten lässt sich dadurch jedoch nicht garantieren.
Diese Veröffentlichungen ersetzen keine technisch saubere Website und keine kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung. Sie ergänzen beides. Während die eigene Website die zentrale Unternehmensquelle bleibt, erweitern Presse- und Medienformate die öffentliche Informationsbasis. Suchende finden dadurch im besten Fall nicht nur eine Unternehmensseite, sondern mehrere relevante Inhalte aus Medien, Fachportalen und Pressebereichen. Das stärkt die Präsenz in der organischen Google-Suche und erleichtert es potenziellen Kunden, ein Unternehmen einzuordnen.
PR-Leaders verbindet Pressemitteilungen und digitale Presseverteilung mit organischer Medienarbeit, redaktionell aufgebauten Advertorials sowie Inhalten auf den eigenen Kanälen eines Unternehmens. In der Kommunikationsbranche wird dieses Zusammenspiel als Earned, Paid und Owned Media bezeichnet. Für die Sichtbarkeit entscheidend ist, dass ein Unternehmen wiederholt mit klaren Themen, nachvollziehbarer Expertise und konsistenten Aussagen präsent ist.
PR-Leaders hat mehr als 1.400 Presseveröffentlichungen, Advertorials und weitere PR-Formate umgesetzt und arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 250 Medien und Portalen sowie mit Zugang zu mehr als 30 Premium-Publishern. Für Kunden entwickelte und platzierte Advertorials erschienen bei definierten Google-Suchanfragen in Deutschland zeitweise auf den ersten drei organischen Positionen. Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial redaktionell aufbereitete Medieninhalte für die organische Sichtbarkeit entfalten können. Eine einzelne Platzierung ist dabei kein dauerhaftes Rankingversprechen, sondern Teil einer kontinuierlichen Such- und Kommunikationsstrategie.
"Wer bei Google nur mit der eigenen Website erscheint, verschenkt Potenzial. Gute Pressearbeit sorgt dafür, dass ein Unternehmen auch über weitere glaubwürdige Veröffentlichungen auffindbar wird. Das schafft zusätzliche Berührungspunkte für Interessenten und verbessert zugleich die Grundlage dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme ein Unternehmen thematisch richtig einordnen können", sagt Kathlen Bremer.
Sichtbarkeit lässt sich nicht mit Einzelabfragen prüfen
Ein einzelner Test in ChatGPT oder eine Google-Suche an einem bestimmten Tag liefert keine belastbare Bewertung der eigenen KI-Sichtbarkeit. Antworten können sich nach System, Sprache, Zeitpunkt und Formulierung der Frage ändern. Sinnvoll ist daher ein regelmäßiger Blick auf die Fragen, die Kunden tatsächlich stellen: Wird das Unternehmen in diesem Kontext genannt? Werden Leistungen korrekt erklärt? Sind Ansprechpartner, Fachgebiete und relevante Unternehmensdaten eindeutig?
Für Google sollten Website-Betreiber Daten aus der Google Search Console mit Webanalyse- und Conversion-Daten verbinden. Zugriffe aus AI Overviews und AI Mode fließen dort in den allgemeinen Leistungsbericht für den Suchtyp "Web" ein und lassen sich nicht als separates Reporting ausweisen. Ergänzend sollten Unternehmen die Konsistenz ihrer öffentlich auffindbaren Informationen und die Qualität ihrer Inhalte bewerten.
PR-Leaders empfiehlt Unternehmen, nicht auf kurzfristige GEO-Versprechen zu setzen. Eine belastbare Grundlage entsteht durch eine technisch saubere Website, aktuelle und eigenständige Inhalte, klare Unternehmensinformationen und eine kontinuierliche Presse- und Medienarbeit. Wer diese Bausteine verbindet, verbessert die Voraussetzungen dafür, in Suchmaschinen, Medien und KI-gestützten Antwortsystemen sichtbar, verständlich und vertrauenswürdig zu bleiben.
"Die Frage ist nicht, ob künftig SEO, PR oder GEO wichtiger sein wird. Entscheidend ist, dass die Grundlagen zusammenpassen: Die Website muss auffindbar sein, Inhalte müssen Substanz haben und die Kommunikation muss erklären, wofür ein Unternehmen steht", sagt Kathlen Bremer, GEO-Expertin und Gründerin von PR-Leaders. Sie befasst sich mit der Verbindung von strategischer Pressearbeit, digitaler Sichtbarkeit und KI-gestützter Suche.
PR-Leaders begleitet Unternehmen beim Aufbau und der Weiterentwicklung dieser Informationsbasis - von der Themenentwicklung über Pressemitteilungen und redaktionelle Beiträge bis zu Advertorials und strategischen Medienkooperationen.
Weitere Informationen zu strategischer Pressearbeit, digitaler Sichtbarkeit, SEO und GEO können Unternehmen in einem unverbindlichen Erstgespräch erhalten.
Über PR-Leaders
PR-Leaders ist eine PR-Agentur für strategische Pressearbeit, digitale Sichtbarkeit und die Verbindung von PR, SEO und GEO. Das Team um Gründerin und Geschäftsführerin Kathlen Bremer verbindet digitale Presseverteilung, organische Medienkontakte, redaktionell aufgebaute Advertorials sowie Earned, Paid und Owned Media zu einer abgestimmten Kommunikationsstrategie. PR-Leaders unterstützt Unternehmen dabei, ihre Themen für Medien, Suchmaschinen und KI-gestützte Antwortsysteme klar, nachvollziehbar und glaubwürdig aufzubereiten.
Die Agentur hat mehr als 1.400 Presseveröffentlichungen, Advertorials und weitere PR-Formate umgesetzt und verfügt über ein Netzwerk von mehr als 250 Medien und Portalen sowie Zugang zu mehr als 30 Premium-Publishern.
Weitere Informationen unter pr-leaders.de.
Pressekontakt:
Fabian Bellmann
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