Aktionsmonat, Hautschutz

„haut+job“ im November: Aktionsmonat rückt Hautschutz am Arbeitsplatz in den Fokus

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 18:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
DDG und BVDD erweitern ihre Informationsaktion und rücken Hautrisiken für junge Beschäftigte sowie Prävention in den Fokus.
Schutzausrüstung wie Handschuhe und Schutzbrille auf einer Werkbank zur Darstellung von Arbeitsschutzmaßnahmen. Illustration mit AI erstellt.

Im November 2026 widmen sich die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) verstärkt dem Schutz der Haut am Arbeitsplatz. Wie aus einem Bericht vom 27. Oktober 2026 hervorgeht, wird die Informationsinitiative „haut+job“ in diesem Jahr erstmals als vollständiger Aktionsmonat ausgerichtet.

Zuvor war das Format lediglich als Aktionswoche veranstaltet worden. Die Ausweitung des Zeitraums soll der Bedeutung berufsbedingter Hauterkrankungen im betrieblichen Alltag mehr Raum geben und das Bewusstsein für Schutzmaßnahmen schärfen.

EU-Bericht belegt hohe Betroffenheit bei Nachwuchskräften

Hautkrankheiten stellen laut DDG und BVDD unter Berufung auf einen EU-Bericht die größte Gruppe berufsbedingter Gesundheitsgefahren dar. Ein besonderes Augenmerk richten die Initiatoren dabei auf jüngere Erwerbstätige: In der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen machen Hauterkrankungen 90 Prozent aller berufsbedingten Erkrankungen aus. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, bereits beim Einstieg in das Berufsleben gezielt über Hautbelastungen aufzuklären.

Unterschiedliche Risiken je nach Tätigkeitsbereich

Die Ursachen und Erscheinungsformen berufsbedingter Hautschäden hängen eng mit dem jeweiligen Arbeitsumfeld zusammen. Bei Personen, die im Freien tätig sind, besteht infolge der Belastung durch ultraviolette Strahlung ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von hellem Hautkrebs.

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Ein weiteres verbreitetes Krankheitsbild sind Handekzeme. Diese treten den Verbänden zufolge besonders häufig im Gesundheitsdienst, im Friseurgewerbe sowie in Betrieben der Metallverarbeitung auf. Ebenso verzeichnen Beschäftigte in der Gebäudereinigung und in der Gastronomie ein überdurchschnittliches Auftreten solcher Hautveränderungen.

Aufklärung über Hautarztverfahren und Verdachtsmeldungen

Ein zentrales Ziel der Kampagne besteht in der Aufklärung über das Hautarztverfahren sowie in der Förderung einer frühzeitigen Verdachtsmeldung. Dadurch sollen chronische Verläufe vermieden und die Erwerbsfähigkeit gesichert werden.

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Getragen wird die Initiative von mehreren fachlichen Partnern: Neben der DDG und dem BVDD sind auch das iDerm sowie die ABD an der Kampagne beteiligt. Zudem ist die Aktion in die übergeordnete Dachkampagne „Gemeinsam gegen Hautkrebs“ eingebettet.

Um die Öffentlichkeit und medizinisches Personal gleichermaßen zu erreichen, wird spezifisches Informationsmaterial für Praxen bereitgestellt. Flankierend dazu bündelt die Plattform www.haut-und-job.de themenbezogene Hinweise, während der BVDD begleitende Inhalte über seine Präsenzen auf Instagram und LinkedIn verbreitet.

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