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Heidelberg: Eigene Energieanlagen decken 48 Prozent des GebÀudestroms

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 06:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BHKW und Solaranlagen lieferten 2025 rund 7.000 MWh; der Stromverbrauch stĂ€dtischer GebĂ€ude nahm gegenĂŒber 2024 um etwa fĂŒnf Prozent zu.

Heidelberg erzeugt 48 Prozent des GebÀudestroms selbst
Photovoltaik-Module auf einem Flachdach bei Tageslicht Illustration mit AI erstellt.

Die Stadt Heidelberg deckt fast die HĂ€lfte des Strombedarfs ihrer Liegenschaften ĂŒber eigene Energieanlagen. Wie aus dem Energiebericht 2025 hervorgeht, erreichte die Eigenerzeugung aus Blockheizkraftwerken (BHKW) und Photovoltaik im Jahr 2025 ein Volumen von rund 7.000 MWh.

Ohne BerĂŒcksichtigung der Straßenbeleuchtung entspricht dies 48 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der stĂ€dtischen GebĂ€ude. Das Zahlenwerk war zuvor am 23. September 2026 im stĂ€dtischen Ausschuss fĂŒr Klimaschutz, Umwelt und MobilitĂ€t vorgestellt worden.

Blockheizkraftwerke und Photovoltaik tragen die Erzeugung

Den ĂŒberwiegenden Anteil an der kommunalen Stromproduktion lieferten im Jahr 2025 die Blockheizkraftwerke mit 5.800 MWh. Die Photovoltaikanlagen steuerten im selben Zeitraum 1.200 MWh bei.

Insgesamt betreibt die Kommune 56 PV-Anlagen auf stĂ€dtischen Liegenschaften, die eine installierte Gesamtleistung von rund 4,3 MWp aufweisen. Rechnerisch sparten diese Solaranlagen in den fĂŒnf Jahren bis einschließlich 2025 rund 8.200 t CO? ein.

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Die Stadt Heidelberg deckt 48 Prozent des Strombedarfs ihrer GebĂ€ude ĂŒber eigene BHKW und Photovoltaik — rund 7.000 MWh im Jahr 2025. Wie Kommunen diesen Weg Schritt fĂŒr Schritt nachzeichnen, zeigt unser kostenloser Leitfaden. Leitfaden zur kommunalen Eigenerzeugung jetzt anfordern

Trotz des Ausbaus eigener Anlagen verzeichnete der Gesamtverbrauch der kommunalen GebĂ€ude zuletzt eine leichte Zunahme. Im Jahr 2025 benötigten die stĂ€dtischen GebĂ€ude rund 43,2 Mio. kWh Energie. Zwar lag dieser Wert um rund 65 Prozent unter dem Niveau des Basisjahres 1993, markierte jedoch einen Anstieg um rund 5 Prozent gegenĂŒber 2024.

Emissionen bei BestandsgebÀuden stabilisiert

Das stĂ€dtische Energiecontrolling erfasst derzeit rund 100 besonders energieintensive GebĂ€ude. Bei diesen Objekten sank der CO?-Ausstoß im mittelfristigen Vergleich deutlich: Wurden im Jahr 2021 noch rund 9.360 t Treibhausgase ausgestoßen, verringerte sich der Wert bis zum Jahr 2025 auf rund 7.760 t. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 blieb dieser Emissionswert nahezu unverĂ€ndert.

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Der Gesamtverbrauch kommunaler GebĂ€ude stieg zuletzt wieder leicht an — in Heidelberg rund 5 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Wer gegensteuern will, braucht belastbare Verbrauchsdaten: Unsere Checkliste zeigt, wie Energiecontrolling ĂŒber rund 100 Liegenschaften hinweg funktioniert. Checkliste Energiecontrolling jetzt sichern

Neben der gebĂ€udebezogenen Energieerzeugung richtet die Stadtverwaltung den Blick auf flankierende Maßnahmen. Wie aus einem Bericht vom 29. September 2026 hervorgeht, sollen aktuelle Ausschreibungen fĂŒr Ladeinfrastruktur die kommunale Eigenerzeugung im Stadtgebiet kĂŒnftig weiter ergĂ€nzen.

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