Freihandelsabkommen richtig nutzen: Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH verrÀt, wie Unternehmen ihre Importkosten nachhaltig senken
01.06.2026 - 13:50:06 | presseportal.de
Ob Waren aus Vietnam, Mexiko, Norwegen oder der Schweiz importiert werden â Einkaufsleiter, Importverantwortliche und Zollabteilungen stehen dabei zunehmend vor der Herausforderung, steigende Kosten unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben. Viele Unternehmen gehen deshalb davon aus, bestehende Freihandelsabkommen bereits automatisch zu nutzen, sobald sie aus entsprechenden PartnerlĂ€ndern importieren. In der Praxis sieht das jedoch hĂ€ufig anders aus: Zwar gelangen die Waren ohne Probleme ins Unternehmen, die tatsĂ€chlichen Zollvorteile werden operativ aber oft gar nicht ausgeschöpft. âViele Unternehmen merken ĂŒber Jahre hinweg gar nicht, dass sie dauerhaft unnötig hohe Importzölle zahlen und dadurch wertvolle Marge verlierenâ, sagt Janine Lampprecht, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Grenzlotsen GmbH. âDas wird besonders problematisch, wenn steigende Einkaufskosten und wachsender Wettbewerbsdruck zusĂ€tzlich auf die Unternehmen einwirken.â
âIn unserer tĂ€glichen Arbeit sehen wir immer wieder, dass Unternehmen grundsĂ€tzlich die richtigen LieferlĂ€nder gewĂ€hlt haben, die vorhandenen Freihandelsvorteile operativ jedoch nicht konsequent nutzenâ, fĂŒgt sie hinzu. âDabei lassen sich Importkosten oft deutlich reduzieren, wenn Prozesse sauber geprĂŒft und korrekt umgesetzt werden.â Genau darauf hat sich die Grenzlotsen GmbH spezialisiert: Das Unternehmen unterstĂŒtzt Firmen dabei, bestehende Zoll- und AuĂenwirtschaftsprozesse systematisch zu ĂŒberprĂŒfen und ungenutzte Einsparpotenziale sichtbar zu machen. Dabei beschrĂ€nkt sich die Arbeit nicht nur auf strategische Betrachtungen von Lieferketten: Die Experten rund um Janine Lampprecht analysieren ebenso konkrete ImportvorgĂ€nge, prĂŒfen Zollanmeldungen und kontrollieren die dazugehörigen Dokumente auf operative Fehler. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf PrĂ€ferenznachweisen und UrsprungserklĂ€rungen, also den Nachweisen, die darĂŒber entscheiden, ob Unternehmen tatsĂ€chlich von reduzierten oder vollstĂ€ndig entfallenden Zöllen profitieren können.
Was Freihandelsabkommen leisten â und wo das Problem beginnt
Freihandelsabkommen sind internationale Vereinbarungen zwischen Staaten oder Staatengruppen. Sie ermöglichen, bestimmte Waren mit reduzierten oder vollstĂ€ndig entfallenden Zöllen zu importieren. So weit die Theorie. In der Praxis entscheidet jedoch nicht allein das Abkommen, sondern vor allem die Frage, ob das importierte Produkt die Ursprungsregeln erfĂŒllt. Das heiĂt: Die Ware muss im jeweiligen Partnerland hergestellt oder ausreichend verarbeitet worden sein.
Entscheidend ist zudem die Zolltarifnummer. Sie ist die zollrechtliche Klassifizierung eines Produkts und legt fest, ob eine Ware ĂŒberhaupt unter die Regelungen eines Freihandelsabkommens fĂ€llt. Wer diese Grundlage nicht kennt oder nicht sauber prĂŒft, verzichtet schnell auf Vorteile, die sich eigentlich ohne Weiteres ausschöpfen lieĂen. âViele Unternehmen gehen davon aus, dass der Bezug aus einem Abkommensland automatisch zu reduzierten Zöllen fĂŒhrt. Dabei ist das nur der erste Schritt von mehreren, die alle korrekt umgesetzt werden mĂŒssenâ, erklĂ€rt Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH.
Wo Unternehmen in der Praxis Geld verlieren
Der hĂ€ufigste Fehler liegt in der Dokumentation. Der Nachweis des Ursprungs erfolgt ĂŒber eine UrsprungserklĂ€rung oder einen PrĂ€ferenznachweis auf der Handelsrechnung. Eine UrsprungserklĂ€rung ist eine rechtlich relevante Angabe, mit der der Lieferant bestĂ€tigt, dass die Ware die Voraussetzungen fĂŒr eine ZollbegĂŒnstigung erfĂŒllt. Fehlt diese ErklĂ€rung, ist sie unvollstĂ€ndig oder erfĂŒllt sie formale Anforderungen nicht, kann die ZollvergĂŒnstigung bei der Einfuhr nicht genutzt werden. Dann greift automatisch der regulĂ€re Zollsatz.
Ebenso kritisch ist der zweite Schritt: Selbst wenn eine korrekte UrsprungserklĂ€rung vorliegt, muss die ZollvergĂŒnstigung bei der Importzollanmeldung aktiv geltend gemacht werden. Die entsprechenden Angaben mĂŒssen also korrekt im Zollsystem hinterlegt sein. Geschieht das nicht, wird die Ware regulĂ€r verzollt â obwohl eine Reduzierung oder vollstĂ€ndige Befreiung möglich gewesen wĂ€re. âIn der Praxis erleben wir regelmĂ€Ăig, dass Unternehmen glauben, alles richtig zu machen, und dabei ĂŒber Jahre hinweg erhebliche Summen verschenkenâ, so Janine Lampprecht.
Analyse statt Annahmen
Wer seine Importkosten nachhaltig senken will, braucht zuerst Klarheit. Unternehmen mĂŒssen analysieren, welche Produkte sie aus welchen LĂ€ndern beziehen und wie diese zollrechtlich eingestuft sind. Erst auf dieser Basis lĂ€sst sich prĂŒfen, ob und in welchem Umfang Freihandelsabkommen angewendet werden können. Die Differenz zwischen den tatsĂ€chlich gezahlten und den möglichen reduzierten Zöllen zeigt direkt, wie groĂ das Einsparpotenzial ist.
Gerade dieser Schritt bleibt im Alltag oft aus. Das operative GeschĂ€ft drĂ€ngt, die AblĂ€ufe laufen, niemand stellt Fragen. Meist mit weitreichenden Folgen, denn ohne belastbare Datenbasis fehlt jede Grundlage fĂŒr fundierte Entscheidungen zu Zollkosten und Einsparmöglichkeiten. âWer nicht weiĂ, was er importiert, wie es klassifiziert ist und ob die Dokumentation stimmt, kann keine fundierten Entscheidungen ĂŒber seine Zollkosten treffenâ, erlĂ€utert Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH hierzu.
Lieferanten und Prozesse aktiv steuern
Eine gute Datenbasis allein genĂŒgt dabei allerdings ebenfalls nicht. Vielmehr mĂŒssen Unternehmen ihre Lieferanten aktiv dazu auffordern, korrekte UrsprungserklĂ€rungen auf den Rechnungen auszustellen. Ohne diese Unterlagen besteht kein Anspruch auf ZollvergĂŒnstigung. Gleichzeitig mĂŒssen interne Prozesse sicherstellen, dass die Angaben vollstĂ€ndig erfasst und bei der Zollanmeldung korrekt genutzt werden.
Freihandelsabkommen wirken also nicht von selbst. Ihr Nutzen entsteht erst durch aktive Steuerung und konsequente Kontrolle. Wer sich allein auf Speditionen oder Zolldienstleister verlĂ€sst, ohne die operative Umsetzung zu prĂŒfen, riskiert unnötig hohe Abgaben. Nur wenn Datenbasis, Dokumentation und Anmeldung sauber ineinandergreifen, lassen sich Importkosten dauerhaft senken. âDie Verantwortung fĂŒr die korrekte Nutzung von Freihandelsabkommen liegt beim importierenden Unternehmen selbst. Das bedeutet, dass interne Prozesse und externe Dienstleister gleichermaĂen gesteuert und kontrolliert werden mĂŒssenâ, stellt Janine Lampprecht klar.
Weniger Zollkosten, mehr Handlungsspielraum
Wer diese Schritte konsequent umsetzt, schafft die Grundlage fĂŒr dauerhaft niedrigere Importkosten. Die Zollkosten sinken, die Marge steigt, die wirtschaftliche LeistungsfĂ€higkeit im internationalen Wettbewerb verbessert sich. Unternehmen hören damit auf, Geld zu verschenken, das ihnen rechtlich zusteht. Zugleich gewinnen sie mehr Sicherheit in ihren AblĂ€ufen und mehr Kontrolle ĂŒber ihre Importprozesse.
Der Weg dorthin verlangt keine komplette Neuordnung des Unternehmens. Nötig sind eine gezielte Analyse, klare Prozesse und die passende fachliche UnterstĂŒtzung. âUnternehmen, die ihre Zollprozesse einmal sauber aufgestellt haben, profitieren dauerhaft â nicht nur durch Einsparungen, sondern auch durch mehr Kontrolle und Sicherheit in ihren Importprozessenâ, sagt Janine Lampprecht. Wer diesen Weg nicht allein gehen möchte, findet mit den Grenzlotsen einen erfahrenen Partner, der genau dort ansetzt, wo im ImportgeschĂ€ft unnötig Geld verloren geht.
Sie wollen Ihre Importkosten spĂŒrbar senken und damit nachhaltig profitabler werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH und vereinbaren Sie einen Termin fĂŒr ein unverbindliches ErstgesprĂ€ch!
Pressekontakt:
Grenzlotsen GmbH
E-Mail: info@grenzlotsen.de
Web: https://www.grenzlotsen.de
Ruben SchÀfer
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