Hochschule Landshut und TK: Neue Kooperation stÀrkt das Gesundheitsmanagement
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 14:30 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Hochschule Landshut und die Techniker Krankenkasse haben im Oktober 2026 eine Kooperationsvereinbarung fĂŒr das Projekt âGesunde Hochschuleâ unterzeichnet. Ziel der gemeinsamen Initiative ist der systematische Ausbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) an der Bildungseinrichtung.
Als Hauptziel formulierte Projektleiterin Cornelia Götzberger den Erhalt sowie die gezielte Förderung der physischen und psychischen Gesundheit aller Hochschulmitglieder.
Gezielte Aktionen und Ausbau des BGM-Angebots
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Hochschule Landshut und der Krankenkasse sind mehrere MaĂnahmen vorgesehen, um gesundheitsfördernde Strukturen im Arbeits- und Studienalltag zu verankern.
Geplant sind spezifische Gesundheitsaktionen sowie die Erweiterung des digitalen BGM-Auftritts. DarĂŒber hinaus sollen BGM-Gesundheitstage stattfinden, die den Hochschulangehörigen eine breite Auswahl an Kursen, Workshops, Screenings und interaktiven Mitmachaktionen bieten.
Kommunale Partnerschaften und regionale Gesundheitstage
Der Ausbau prĂ€ventiver MaĂnahmen gewinnt auch in kommunalen Verwaltungen und Unternehmen an Bedeutung. In der Stadthalle Waldshut nahmen rund 500 BeschĂ€ftigte an einem gemeinsamen Gesundheitstag teil, den die Stadt Waldshut-Tiengen, das Landratsamt Waldshut, die AOK, die Sparkasse Hochrhein und die Stadtwerke Waldshut-Tiengen nach rund einem Jahr Vorbereitung durch ihre Organisationsteams veranstaltet hatten.
Das Angebot umfasste Gesundheitschecks, Mitmachformate sowie Beratungen zu Themen wie ErnĂ€hrung, Bewegung, mentale Gesundheit, Vorsorge, Pflege und Gesundheitsreform. Neben Programmpunkten wie Yoga, Pilates und bewegten Pausen stand den BeschĂ€ftigten ein begehbares Herzmodell mit hörbarem Herzschlag zur VerfĂŒgung.
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Auch andernorts stoĂen PrĂ€ventionsveranstaltungen auf Zuspruch: In WillstĂ€tt verzeichnete der erste dortige Gesundheitstag mit ĂŒber 20 Ausstellern aus den Bereichen GesundheitsprĂ€vention, Gesunderhaltung und Digital Health ein reges Besucherinteresse.
Im Trimmtreff PĂŒttlingen organisierte die SPD PĂŒttlingen ihren 10. Gesundheitstag bei freiem Eintritt. Von 10 bis 17 Uhr prĂ€sentierten sich 43 Aussteller zu den Schwerpunkten Gesundheit, ErnĂ€hrung, Bewegung, Fitness, PrĂ€vention und Wellness.
Das Rahmenprogramm unter der Schirmherrschaft von Dr. Magnus Jung, Minister fĂŒr Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes, bot Tanzdarbietungen, Workshops, Mitmachaktionen sowie FachvortrĂ€ge â unter anderem mit Fachleuten der Caritas-Klinik Rastpfuhl zu Onkologie und Radiologie sowie BeitrĂ€gen zu Resilienz, Psychoedukation, Beziehungsberatung, Sexual- und Traumatherapie und Yoga.
Betriebliche Initiativen fĂŒr AufklĂ€rung und Vorsorge
Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst neben Aktionstagen auch gezielte Kooperationen zur PrÀvention spezifischer Risiken. In Spanien starteten die Organisationen ADACEN und AEDIPE Navarra-La Rioja, die 260 Mitglieder zÀhlt, am Nationalen Tag des erworbenen Hirnschadens eine Zusammenarbeit in den Feldern PrÀvention, Sensibilisierung und Corporate Volunteering.
Die Initiative berÀt Personalabteilungen bei der Erstellung von Notfallprotokollen, der Risikofaktor-Identifikation und der beruflichen Wiedereingliederung nach HirnschÀden.
Neben PrĂ€ventionsangeboten ist die strukturierte RĂŒckkehr an den Arbeitsplatz nach gesundheitlichen EinschrĂ€nkungen ein zentraler Baustein moderner Personalarbeit. Ein kostenloser Leitfaden unterstĂŒtzt Verantwortliche und Betroffene dabei, den BEM-Prozess rechtssicher und zielfĂŒhrend zu gestalten. Kostenlose BEM-Anleitung mit GesprĂ€chsleitfaden herunterladen
ADACEN bietet dazu FachvortrĂ€ge und Workshops zur Schlaganfallerkennung an. Nach Erhebungen von Daño Cerebral Estatal leben in Spanien mehr als 435.400 Menschen mit erworbenem Hirnschaden, wobei ĂŒber 80 Prozent der FĂ€lle auf SchlaganfĂ€lle zurĂŒckzufĂŒhren sind.
Dass betriebliche Aktionen auch gemeinnĂŒtzigen Zwecken dienen können, zeigt die Unternehmensgruppe SIHOT: Am Firmensitz in Schiffweiler spendeten rund 20 Mitarbeitende wĂ€hrend der Arbeitszeit Blut fĂŒr das Deutsche Rote Kreuz.
Das Unternehmen organisiert die Aktion, bei der in der Regel rund 500 Milliliter Blut pro Person entnommen werden, seit 2023 gemeinsam mit dem DRK und plant, das Format weiterzufĂŒhren. COO Florian Eckert erklĂ€rte dazu, gesellschaftliches Engagement beginne mit der bewussten Entscheidung, sich Zeit zu nehmen und UnterstĂŒtzung zu leisten.
