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Hypershell Halo: Erstes Ganzbein-Exoskelett mit vier Motoren

Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 10:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Hypershell prÀsentiert das Halo mit vier Antrieben, KI-Steuerung und bis zu 20 Kilometern Reichweite im Eco-Modus zur Vorbestellung.

Hypershell Halo: Neues Ganzbein-Exoskelett mit vier Motoren
Ein steiler, unebener Wanderpfad in einem Kiefernwald bei Sonnenuntergang. Illustration mit AI erstellt.

Im Rahmen der Technikmesse IFA in Berlin hat der Hersteller Hypershell am 3. September 2026 das neue Exoskelett-Modell Halo vorgestellt. Es handelt sich dabei nach Unternehmensangaben um das weltweit erste Ganzbein-Exoskelett, das mit insgesamt vier Motoren fĂŒr die UnterstĂŒtzung der HĂŒft- und Kniegelenke ausgestattet ist. Die Technologie soll die körperliche LeistungsfĂ€higkeit bei Outdoor-AktivitĂ€ten oder beruflichen Belastungen signifikant steigern.

Leistungsdaten und motorisierte UnterstĂŒtzung

Das Halo-System ist darauf ausgelegt, menschliche BewegungsablĂ€ufe mechanisch zu verstĂ€rken. Den Angaben zufolge erreicht das GerĂ€t eine Spitzenleistung von 1.490 Watt. Diese Kraftentfaltung ermögliche es dem Nutzer, Bewegungen bei Geschwindigkeiten von bis zu 17 km/h auszufĂŒhren. Die Konstruktion zielt darauf ab, die Belastung der Beine bei intensiven Steigungen oder langen MĂ€rschen zu reduzieren.

Die Energieversorgung wird durch einen 72Wh-Akku sichergestellt. BezĂŒglich der Ausdauer des Systems liegen leicht abweichende Informationen vor: WĂ€hrend primĂ€re Berichte eine Reichweite von bis zu 20 Kilometern angeben, prĂ€zisieren Branchenberichte vom 4. September 2026, dass dieser Wert speziell im sogenannten Eco-Modus erreicht werde. Eine vollstĂ€ndige Aufladung des Akkus mittels Schnellladefunktion soll etwa 1,5 Stunden in Anspruch nehmen.

Integration von KĂŒnstlicher Intelligenz

Ein wesentliches Merkmal des neuen Exoskeletts ist die softwareseitige Steuerung. Hypershell setzt hierbei auf eine KI-basierte Architektur namens HyperIntuition 2.0. Diese Technologie soll die Intentionen des TrĂ€gers in Echtzeit erfassen und die MotorunterstĂŒtzung nahtlos an das jeweilige GelĂ€nde und die BewegungsintensitĂ€t anpassen.

ZusĂ€tzlich verfĂŒgt das System ĂŒber einen integrierten KI-Assistenten mit dem Namen Shelly. Dieser soll den Nutzer wĂ€hrend der Verwendung unterstĂŒtzen und vermutlich Statusinformationen oder OptimierungsvorschlĂ€ge zur Nutzung des Exoskeletts liefern. Die Kombination aus Hardware und lernfĂ€higer Software soll eine intuitive Bedienung ermöglichen, die ĂŒber rein mechanische UnterstĂŒtzung hinausgeht.

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Physische Spezifikationen und PortabilitÀt

Trotz der komplexen Motorentechnik wurde das GerĂ€t fĂŒr den mobilen Einsatz optimiert. Das Exoskelett lĂ€sst sich auf ein Volumen von unter 8 Litern zusammenfalten, was den Transport in herkömmlichen RucksĂ€cken erleichtern soll. FĂŒr den Einsatz unter widrigen Bedingungen ist die Hardware nach IP54 zertifiziert und somit gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser geschĂŒtzt.

Hinsichtlich des Eigengewichts der Konstruktion variieren die vorliegenden Daten: Erste PrĂ€sentationsdaten beziffern das Gewicht auf 2,6 kg, wĂ€hrend technische Analysen vom Folgetag ein Gewicht von 3,2 kg anfĂŒhren. Diese Differenz könnte auf unterschiedliche Ausstattungsvarianten oder Messmethoden zurĂŒckzufĂŒhren sein.

MarkteinfĂŒhrung und Preisgestaltung

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Die sogenannte Origin Edition des Halo-Exoskeletts kann ab sofort vorbestellt werden. Die Preisgestaltung variiert je nach Wirtschaftsraum. In den USA wird das GerĂ€t fĂŒr 2.299 US-Dollar angeboten, wĂ€hrend der Preis in Deutschland bei 2.299 Euro liegt. FĂŒr den britischen Markt wurde ein Vorbestellpreis von 2.199 Britischen Pfund genannt.

Unstimmigkeiten bestehen derzeit noch beim geplanten Auslieferungszeitraum. WÀhrend im Rahmen der Vorstellung auf der IFA von einem Beginn der Auslieferungen ab November 2026 die Rede war, verweisen andere Fachberichte auf einen spÀteren Termin im November 2027. Das Unternehmen hat die Differenz zwischen diesen Terminen bislang nicht öffentlich kommentiert.

Mehr zum Thema bei Golem.de: „Hypershell Halo: Hypershell bringt Exoskelett fĂŒr das gesamte Bein“

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