GeschÀftsklima im Wohnungsbau fÀllt auf Allzeittief
Veröffentlicht am: 10.01.2024 um 07:40 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deAuĂerdem befĂŒrchteten die Unternehmen fĂŒr das erste Halbjahr 2024 weitere GeschĂ€ftseinbuĂen. "Obwohl die Zinsen fĂŒr Baufinanzierungen zuletzt wieder gesunken sind, ist noch keine Entspannung in Sicht", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Die auĂergewöhnlich schwachen Erwartungen zeigen, dass die Firmen aktuell keine Hoffnung haben. Die Perspektiven fĂŒr 2024 sind dĂŒster." Im Dezember klagten mehr Unternehmen ĂŒber Auftragsstornierungen. "Die Verunsicherung der potenziellen Bauherren sitzt tief", so Wohlrabe. 22,1 Prozent der Befragten beklagten im Dezember gestrichene Projekte, nach 21,5 Prozent im Vormonat. Ăber zu niedrige AuftragsbestĂ€nde klagten 56,9 Prozent der Unternehmen. "2023 war ein ausgesprochen schwieriges Jahr fĂŒr den Wohnungsbau, das NeugeschĂ€ft blieb weit unter dem Niveau der Vorjahre zurĂŒck. Dies war eine Folge der drastisch gestiegenen Bau- und Zinskosten sowie der schwĂ€cheren Fördermöglichkeiten", sagte der Ifo-Experte. Nur der hohe Auftragsbestand, mit dem die Betriebe in die Krise gestartet waren, sowie die langen Projektlaufzeiten hĂ€tten einen noch stĂ€rkeren Einbruch der BautĂ€tigkeit verhindert.
