iPhone 18 Pro: Reparaturen werden deutlich teurer – bis 999 Euro
Veröffentlicht am: 19.09.2026 um 06:01 Uhr | Redaktion boerse-global.deEin erster Teardown des Reparaturdienstleisters REWA Technology liefert detaillierte Einblicke in den internen Aufbau des iPhone 18 Pro, wie aus einem Bericht vom 18. September 2026 hervorgeht.
Die auffälligste konstruktive Veränderung betrifft die Vorderseite: Die Infrarotkamera für das Authentifizierungssystem Face ID wandert unter das Display, was eine spürbar verkleinerte Dynamic Island ermöglicht. Der dazugehörige Sensor ist nun in der linken Displayecke untergebracht.
Umgebautes Innenleben rund um den A20 Pro
Die veränderte Sensorplatzierung geht mit einem angepassten Platinenlayout einher. Der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte A20-Pro-Chip rückt weiter nach oben und ist mit einem neuen Wärmeleitpad versehen. Er grenzt an eine Dampfkammer, deren Fläche sich im Vergleich zum iPhone 17 Pro verdreifacht hat. Laut Apple soll diese vergrößerte Kühlung bis zu 40 Prozent mehr Dauerleistung ermöglichen.
Der A20-Pro-Prozessor verfügt über sechs CPU-Kerne, sieben GPU-Kerne sowie 2x16 Neural Cores. Im Vergleich zum A19 Pro legt die Speicherbandbreite um 50 Prozent zu, während die Grafikleistung um bis zu 40 Prozent steigt und sich die Rechenleistung für KI-Anwendungen verdoppelt.
Sowohl der NAND-Speicher als auch der Power-Management-Chip sind zwischen den Schichten der Hauptplatine eingebettet. Apple bestätigte zudem den Einsatz des hauseigenen C2-Modems, das 15 Prozent weniger Energie benötigt als das Modell C1X. Für drahtlose Verbindungen sorgt der N1-Chip, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und den Funkstandard Thread unterstützt.
Kamerasystem und veränderte Akkukapazitäten
Auf der Rückseite nutzt die Hauptkamera einen 48-Megapixel-Sensor mit einer variablen Blende, die Zwischenschritte von f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4.0 bereitstellt. Über ein 60W-AVS-Netzteil lässt sich der Akku innerhalb von rund 15 Minuten um 50 Prozent laden.
Bei der Akkugröße unterscheidet der Hersteller nach Gehäusevariante: Das europäische Modell mit physischem SIM-Slot kommt auf eine Nennkapazität von 4.056 mAh, was einem Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber den 3.988 mAh des iPhone 17 Pro entspricht. Das iPhone 18 Pro Max bietet mit 5.391 mAh rund 11,8 Prozent mehr Kapazität als der Vorgänger mit 4.823 mAh.
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Für Geräte ohne physischen Kartenslot stehen laut inoffiziellen Angaben Werte von 4.288 mAh beziehungsweise 5.567 mAh im Raum, was eine um bis zu zwei Stunden längere Videowiedergabe ermöglichen soll.
Da der Energiespeicher des Modells Pro Max über 20 Wattstunden liegt, begrenzt eine Firmware-Funktion die Kapazität vor der Erstaktivierung ab Werk auf unter 20 Wattstunden. Für spätere Reparatur- und Rücksendungen steht eine spezifische Menüfunktion bereit, deren Deaktivierung je nach Kontext für bis zu 14 Tage blockiert werden kann.
Geteilte Reparaturbewertung und steigende Servicepreise
Die Zerlegung durch REWA Technology offenbart erhebliche Unterschiede bei der Zugänglichkeit der Einzelkomponenten. Während das Mainboard die Bestnote von 5 von 5 Punkten erhält und die Kameraeinheit 4 von 5 Punkten erzielt, fallen Display und Akku mit jeweils lediglich 2 von 5 Punkten deutlich ab.
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Begleitend zur veränderten Bauweise steigen die Kosten für den offiziellen Kundendienst außerhalb der Garantie. In Deutschland klettert der Preis für einen Batteriewechsel um 10,37 Prozent von 135 Euro auf 149 Euro, während in den USA 129 US-Dollar anstelle von bisher 119 US-Dollar fällig werden.
Ein Displayschaden am Modell Pro Max kostet 489 Euro nach zuvor 488,99 Euro. Reparaturen sonstiger Beschädigungen verteuern sich beim iPhone 18 Pro auf 999 Euro (vorher 899 Euro) und beim Pro Max auf 1.059 Euro (vorher 955 Euro); diese Pauschalen gelten künftig auch für die jeweiligen Vorgängermodelle.
Das Zusatzpaket AppleCare+ kostet monatlich nun 15,99 Euro statt zuvor 14,99 Euro. Bei bestehendem Vertrag bleibt der Akkutausch ab einem Abfall unter 80 Prozent Restkapazität kostenlos, ein Displaytausch wird mit 29 Euro abgerechnet.
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