Umfrage: Junge Menschen sorgen sich um finanzielle Zukunft
25.09.2024 - 18:39:52 | dpa.deDer von der Auskunftei Schufa veröffentlichte Jugend-Finanzmonitor ergab, dass sich mehr als ein Viertel der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren bei Ausgaben einschrĂ€nken mĂŒssen, wie das Unternehmen mitteilte. Auch in den ElternhĂ€usern mehren sich demnach die finanziellen EngpĂ€sse.
Nur 49 Prozent der Befragten gehen laut Umfrage davon aus, dass sie einen gleich hohen oder höheren Lebensstandard erreichen können wie ihre Elterngeneration. Das waren neun Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Zudem erwarten lediglich Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass ihr Gehalt ausreichen wird, um genĂŒgend fĂŒr das Alter vorzusorgen.
"Dieser pessimistische Blick in die Zukunft hĂ€ngt sicher auch mit den vielen zurĂŒckliegenden und aktuellen Krisen zusammen", erklĂ€rte Ole Schröder, Vorstand der Schufa Holding AG. Viele junge Erwachsene hĂ€tten die Sorge, dass die Kosten zur BekĂ€mpfung aktueller Krisen auf die kommenden Generationen verschoben werden.
Am meisten sorgen sich die jungen Leute um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland (80 Prozent), gefolgt von der GefĂ€hrdung der Demokratie in Deutschland (74 Prozent) sowie von der BefĂŒrchtung, dass die Kosten fĂŒr die BewĂ€ltigung aktueller Krisen durch nachfolgende Generationen zu tragen seien (72 Prozent). Auch dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht, fĂŒrchten viele der Befragten (70 Prozent).
Mehr als ein Viertel der 16- bis 25-JĂ€hrigen gab zudem an, dass sie sich weniger leisten können als noch vor einem Jahr. Deshalb gĂ€ben sie auch weniger Geld aus - etwa bei der Freizeitgestaltung (59 Prozent), aber auch fĂŒr Produkte des tĂ€glichen Bedarfs (51 Prozent) sowie fĂŒr Kleidung (47 Prozent). Ein knappes Viertel (23 Prozent) der Befragten erlebe auch zu Hause eine Verschlechterung der finanziellen Lage.
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