Klimaverhandlungen: 6.500 Delegierte bereiten COP31 in Antalya vor
08.06.2026 - 12:56:22 | boerse-global.de
Mehr als 6.500 Delegierte aus 186 LĂ€ndern bereiten die Weltklimakonferenz COP31 vor, die im November im tĂŒrkischen Antalya stattfindet.
Hitzewellen als Mahnung
UN-Klimachef Simon Stiell drĂ€ngte zum Auftakt auf maximale Fortschritte. Die jĂŒngsten Hitzewellen in Westeuropa Ende Mai seien eine âbrutale Erinnerungâ an die fortschreitende Klimakrise. Als Hauptursachen nannte Stiell die AbhĂ€ngigkeit von Kohle, Ăl und Gas sowie die weltweite Abholzung.
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Im Zentrum der GesprÀche stehen zwei Punkte: die Senkung der Treibhausgasemissionen und die Ausgestaltung der internationalen Klimafinanzierung.
Streit um Milliardenzusagen
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Finanzierung von KlimaschutzmaĂnahmen in Ă€rmeren Regionen. Auf der COP29 in Baku 2024 vereinbarten die Industriestaaten, bis 2035 jĂ€hrlich mindestens 300 Milliarden US-Dollar bereitzustellen. Ob diese Zusagen eingehalten werden, gilt als entscheidend fĂŒr den Erfolg des kommenden Gipfels.
Deutschland drÀngt auf Tempo
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) unterstrich die unverzichtbare Rolle der UN im Kampf gegen den Klimawandel. Deutschland werde sich wĂ€hrend der FachgesprĂ€che besonders fĂŒr einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen.
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Druck von UmweltverbÀnden
Parallel zu den offiziellen Verhandlungen erhöhen UmweltverbÀnde den Druck auf die Delegierten. Sie fordern einen verbindlichen und beschleunigten Ausstieg aus fossilen EnergietrÀgern. Nur ein konsequenter Systemwechsel könne die ErderwÀrmung noch begrenzen.
Die Bonner GesprĂ€che gelten als wichtiges Barometer fĂŒr die politische Kompromissbereitschaft vor der COP31.
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