Arbeitsmarkt, Bartsch

Bartsch kritisiert Mindestlohn-Vorschlag als viel zu gering

26.06.2023 - 13:30:35 | dts-nachrichtenagentur.de

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat den Vorschlag der Mindestlohnkommission als viel zu gering kritisiert.

Dietmar Bartsch - Foto: über dts Nachrichtenagentur

"Die Empfehlung ist enttäuschend und ein Schlag ins Gesicht von Geringverdienern", sagte Bartsch dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Diese seien am stärksten von extrem hohen Preisen für Lebensmittel und Energie belastet.

"3,4 Prozent Erhöhung bei doppelter Inflationshöhe sind ein herber Reallohnverlust." Bartsch fügte hinzu: "14 Euro wären notwendig für den sozialen Zusammenhalt im Land." Weniger als 14 Euro bedeuteten langfristig "millionenfache Altersarmut", sagte er dem RND. "Wir brauchen insgesamt höhere Löhne in Deutschland für mehr soziale Gerechtigkeit, bessere Renten und stabile Sozialkassen." Die Mindestlohnkommission hatte am Montagvormittag in Berlin vorgeschlagen, die Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2024 von derzeit 12,00 auf 12,41 Euro und ein Jahr später auf 12,82 Euro anzuheben.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 63812096 |

Weitere Meldungen

Regierungssprecher: Abschaffung von Feiertag ist Spekulation Die mögliche Abschaffung eines Feiertags als Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise ist laut stellvertretendem Regierungssprecher Steffen Meyer "Spekulation". (Politik, 17.04.2026 - 13:56) weiterlesen...

Merz will Entlastungsprämie auch 2027 gelten lassen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will den Arbeitgebern nun offenbar ein Jahr mehr Zeit geben, die geplante "Entlastungsprämie" in Höhe von 1.000 Euro ihren Arbeitnehmern steuer- und abgabenfrei zukommen zu lassen."Die 1.000 Euro sind ein Angebot an Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dieses Angebot soll für das Jahr 2026 und auch für das Jahr 2027 gelten", sagte Merz am Donnerstag am Rande des Besuchs des irischen Regierungschefs. (Politik, 16.04.2026 - 20:56) weiterlesen...

Regierung schließt längere Frist für Entlastungsprämie nicht aus Die Bundesregierung schließt es nicht aus, dass Arbeitgeber mehr Zeit bekommen werden, die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro an ihre Beschäftigten auszuzahlen.Der Gesetzesvorschlag orientiere sich an der Inflationsausgleichsprämie, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. (Politik, 15.04.2026 - 13:46) weiterlesen...

Landkreistag warnt vor Milliardenkosten durch Entlastungsprämie In der Debatte um die abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1.000 Euro sieht der Deutsche Landkreistag Schwierigkeiten bei der Umsetzung der von der Bundesregierung am Montag präsentierten Regelung."Der Bund hat hier eine Entlastung ins Schaufenster gestellt, die Rechnung aber ohne die Arbeitgeber gemacht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, Kay Ruge, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 15.04.2026 - 08:08) weiterlesen...