Dr. Daniel Baade von Dyer Baade & Company: Wie ein Teilverkauf an Private Equity Unternehmern eine zweite Wachstumsphase ermöglichen kann
06.07.2026 - 14:59:46 | presseportal.de
Viele Unternehmer investieren ĂŒber Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg Zeit, Kapital und unternehmerisches Risiko in den Aufbau ihres Unternehmens. Mit dem wirtschaftlichen Erfolg wĂ€chst jedoch hĂ€ufig auch eine Herausforderung, die lange kaum Beachtung findet: Ein groĂer Teil des privaten Vermögens steckt im eigenen Unternehmen. Solange das GeschĂ€ft erfolgreich lĂ€uft, fĂ€llt dieses Klumpenrisiko meist kaum auf. SpĂ€testens wenn Nachfolgefragen entstehen, die nĂ€chste Wachstumsphase zusĂ€tzliches Kapital erfordert oder Gesellschafter unterschiedliche Ziele verfolgen, verĂ€ndert sich die Ausgangslage jedoch grundlegend. Viele Unternehmer stehen dann vor der Herausforderung, die unternehmerische Entwicklung, die persönliche Vermögensplanung und unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen â eine Aufgabe, fĂŒr die es hĂ€ufig keine offensichtliche Lösung gibt. âJe frĂŒher Unternehmer sich mit ihrer EigentĂŒmer- und Vermögensstruktur beschĂ€ftigen, desto gröĂer ist ihr Handlungsspielraum. Unter Zeitdruck gute strategische Entscheidungen zu treffen, ist deutlich schwierigerâ, sagt Dr. Daniel Baade, CEO von Dyer Baade & Company.
âEin Teilverkauf schafft genau den Handlungsspielraum, der vielen Unternehmern fehlt. Er kann dabei helfen, privates Vermögen zu sichern und gleichzeitig unternehmerisch weiter an der Zukunft des eigenen Unternehmens mitzuwirkenâ, sagt Dr. Daniel Baade. Genau an diesem Punkt setzt Dyer Baade & Company an. Die spezialisierte M&A-Beratung begleitet eigentĂŒmergefĂŒhrte Unternehmen bei UnternehmensverkĂ€ufen, TeilverkĂ€ufen und Private-Equity-Transaktionen in GroĂbritannien, Irland und Europa. Statt ausschlieĂlich den höchsten Kaufpreis in den Mittelpunkt zu stellen, betrachten Dr. Daniel Baade und Chairman Stuart Dyer die gesamte Transaktionsstruktur â von der zukĂŒnftigen Beteiligung ĂŒber Vertragsbedingungen bis hin zu den langfristigen Zielen der Unternehmer. Viele Private-Equity-Investoren verstehen sich heute nicht mehr ausschlieĂlich als Kapitalgeber, sondern begleiten Unternehmen auch bei ihrer weiteren Entwicklung. Sie stellen Kapital bereit, unterstĂŒtzen beim Ausbau von Managementstrukturen und begleiten Unternehmen auf ihrem weiteren Wachstumskurs. Ob ein solcher Partner tatsĂ€chlich zur individuellen Situation eines Unternehmens passt, hĂ€ngt jedoch von zahlreichen Faktoren ab.
Der Teilverkauf: Mehr als ein Kompromiss zwischen Behalten und Verkaufen
Ein Teilverkauf eröffnet Unternehmern die Möglichkeit, LiquiditĂ€t zu schaffen, ohne sich vollstĂ€ndig aus ihrem Unternehmen zurĂŒckzuziehen. Statt das Unternehmen vollstĂ€ndig zu verĂ€uĂern, verkauft der Unternehmer einen Teil seiner Anteile an einen Investor und bleibt gleichzeitig weiterhin Gesellschafter. In vielen FĂ€llen ĂŒbernimmt ein Private-Equity-Investor dabei die Mehrheit der Anteile, wĂ€hrend der GrĂŒnder oder das Management eine Minderheitsbeteiligung behalten und die weitere Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten.
Eine wichtige Rolle spielt hier die sogenannte Rollover Equity. Darunter versteht man den Anteil der bisherigen Beteiligung oder des Verkaufserlöses, den der Unternehmer im Unternehmen belĂ€sst oder erneut investiert. Entwickelt sich das Unternehmen gemeinsam mit dem Investor erfolgreich weiter, kann diese Beteiligung bei einem spĂ€teren Verkauf zusĂ€tzlich an Wert gewinnen. Neben der sofortigen LiquiditĂ€t eröffnet ein Teilverkauf damit die Chance, auch an der zukĂŒnftigen Wertsteigerung des Unternehmens zu partizipieren.
Gleichzeitig verĂ€ndert sich die EigentĂŒmerstruktur grundlegend. Mit dem Einstieg eines Investors entstehen neue Rechte, Pflichten und gemeinsame Entscheidungsprozesse. Ein Teilverkauf ist daher kein Kompromiss zwischen Verkaufen und Behalten, sondern der Beginn einer neuen Partnerschaft, die zur langfristigen Strategie des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der Gesellschafter passen muss.
Chancen und Grenzen eines Private-Equity-Einstiegs
Mit dem Einstieg eines Private-Equity-Investors verĂ€ndert sich jedoch nicht nur die EigentĂŒmerstruktur. HĂ€ufig flieĂen auch zusĂ€tzliches Kapital, neue Erfahrungen und strategisches Know-how in das Unternehmen ein. Viele Beteiligungsgesellschaften verstehen sich heute nicht mehr ausschlieĂlich als Kapitalgeber, sondern begleiten ihre Beteiligungen aktiv auf dem weiteren Wachstumskurs. Sie unterstĂŒtzen beispielsweise den Aufbau professioneller FĂŒhrungsstrukturen, stĂ€rken die zweite Managementebene und etablieren leistungsfĂ€higere Berichts- und Controllingsysteme. HĂ€ufig begleiten sie Unternehmen zudem bei sogenannten Buy-and-Build-Strategien, also dem gezielten Erwerb weiterer Unternehmen, um Wachstum und Marktposition auszubauen. Dadurch entstehen Strukturen, die Unternehmen unabhĂ€ngiger von einzelnen Personen machen und organisatorisch auf die nĂ€chste Entwicklungsstufe vorbereiten.
Mit dieser stĂ€rkeren Einbindung verĂ€ndern sich auch die Anforderungen an die UnternehmensfĂŒhrung. Governance-Regeln legen fest, welche Entscheidungen das Management eigenstĂ€ndig treffen kann, wann die Zustimmung des Investors erforderlich ist und welche Rolle ein Beirat ĂŒbernimmt. âDer richtige Investor kauft nicht nur Anteile. Er muss zur Strategie, zur Unternehmenskultur und zu den langfristigen Zielen der Gesellschafter passen. Erst dann entsteht ein echter Mehrwertâ, erklĂ€rt Dr. Daniel Baade von Dyer Baade & Company.
Gerade deshalb sollten Unternehmer einen Private-Equity-Einstieg nicht allein unter dem Gesichtspunkt der Finanzierung betrachten. Investoren verfolgen klare Renditeziele, erwarten professionelles Reporting, ambitionierte WachstumsplĂ€ne und eine realistische Exit-Perspektive. Entscheidend ist daher nicht nur, ob Kapital zur VerfĂŒgung steht, sondern auch, ob die Erwartungen des Investors mit den langfristigen Zielen der Gesellschafter ĂŒbereinstimmen. Erst wenn beides zusammenpasst, kann ein Teilverkauf die Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche gemeinsame Weiterentwicklung schaffen.
FĂŒr wen ein Teilverkauf die richtige Lösung sein kann
Ein Teilverkauf eignet sich vor allem fĂŒr Unternehmen mit stabilen UmsĂ€tzen, belastbaren Finanzkennzahlen, planbaren Cashflows und klaren Wachstumsperspektiven. Ebenso wichtig ist eine leistungsfĂ€hige zweite FĂŒhrungsebene, damit das Unternehmen nicht ausschlieĂlich vom GrĂŒnder oder einzelnen SchlĂŒsselpersonen abhĂ€ngig bleibt.
Besonders interessant kann dieses Modell fĂŒr Familienunternehmen sein, deren Gesellschafter unterschiedliche Lebensphasen und Ziele haben. WĂ€hrend einzelne Gesellschafter ihre Beteiligung ganz oder teilweise verĂ€uĂern möchten, können andere weiterhin unternehmerische Verantwortung ĂŒbernehmen und das Unternehmen gemeinsam mit einem Investor weiterentwickeln. Auch GrĂŒnder, die zusĂ€tzliches Kapital, professionellere Strukturen oder UnterstĂŒtzung bei der internationalen Expansion benötigen, profitieren hĂ€ufig von einem passenden Beteiligungspartner.
Entscheidend ist jedoch nicht allein, ob ein Unternehmen grundsĂ€tzlich die Voraussetzungen fĂŒr einen Teilverkauf erfĂŒllt. âJede Transaktion muss zur individuellen Situation des Unternehmens und zu den persönlichen Zielen der Gesellschafter passen. Ein Investor sollte deshalb nicht nur Kapital mitbringen, sondern die nĂ€chste Entwicklungsphase des Unternehmens sinnvoll unterstĂŒtzen könnenâ, erklĂ€rt Dr. Daniel Baade.
Genau aus diesem Grund eignet sich Private Equity nicht fĂŒr jedes Unternehmen gleichermaĂen. Unternehmen mit hoher GrĂŒnderabhĂ€ngigkeit, unklaren Finanzkennzahlen oder fehlender Skalierbarkeit erfĂŒllen die Erwartungen professioneller Investoren hĂ€ufig noch nicht. Ebenso sollten Unternehmer, die auch kĂŒnftig sĂ€mtliche Entscheidungen allein treffen möchten, sorgfĂ€ltig prĂŒfen, ob ein Beteiligungspartner zu ihren persönlichen und unternehmerischen Vorstellungen passt.
Worauf es bei der Transaktion wirklich ankommt
Steht fest, dass ein Teilverkauf grundsĂ€tzlich infrage kommt, beginnt die eigentliche Gestaltung der Transaktion. Viele Unternehmer richten ihren Blick dabei zunĂ€chst auf die Unternehmensbewertung. TatsĂ€chlich entscheidet jedoch hĂ€ufig nicht der Kaufpreis allein darĂŒber, ob ein Deal langfristig erfolgreich ist. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob die gesamte Transaktionsstruktur zu den wirtschaftlichen und persönlichen Zielen der Gesellschafter passt.
Neben dem Kaufpreis spielen unter anderem die Höhe der verbleibenden Beteiligung, Governance-Regeln und spĂ€tere Exit-Möglichkeiten eine zentrale Rolle. Hinzu kommen sogenannte Earn-outs â variable Kaufpreisbestandteile, die nur ausgezahlt werden, wenn nach der Transaktion zuvor definierte wirtschaftliche Ziele erreicht werden. Ebenso können Garantien, Haftungsregelungen, Mitverkaufsrechte, Minderheitenschutz sowie die steuerliche Gestaltung der Transaktion erhebliche Auswirkungen auf den langfristigen Erfolg eines Deals haben. âEin erfolgreicher Deal wird nicht allein ĂŒber den Kaufpreis entschieden. Entscheidend ist, dass die gesamte Transaktionsstruktur zur Situation des Unternehmens und zu den langfristigen Zielen der Gesellschafter passtâ, erklĂ€rt Dr. Daniel Baade.
Genau deshalb begleitet Dyer Baade & Company Unternehmer nicht nur bei der Suche nach geeigneten Investoren, sondern entwickelt einen strukturierten Verkaufsprozess, in dem mehrere passende Interessenten parallel angesprochen werden. So entstehen Wettbewerb, eine stĂ€rkere Verhandlungsposition und hĂ€ufig ausgewogenere Vertragsbedingungen â die Grundlage fĂŒr eine Transaktion, die auch langfristig ĂŒberzeugt.
Vom Teilverkauf zur nÀchsten Wachstumsphase
Wie unterschiedlich ein Teilverkauf ausgestaltet werden kann, zeigen zwei von Dyer Baade & Company begleitete Transaktionen. Bei Clifton Asset Management standen vier GrĂŒnder in unterschiedlichen Lebensphasen vor der Frage, wie sich persönliche Ziele und die weitere Unternehmensentwicklung miteinander verbinden lassen. WĂ€hrend ein Gesellschafter vollstĂ€ndig ausstieg, konnten die ĂŒbrigen GrĂŒnder einen Teil ihrer Anteile verkaufen, privates Vermögen sichern und gleichzeitig weiterhin am Unternehmen beteiligt bleiben. Der Einstieg von CBPE Capital schuf anschlieĂend die Grundlage fĂŒr die nĂ€chste Wachstumsphase.
Ein anderes Ziel verfolgte die Transaktion von Kestrel Capital. Hier stand weniger die Nachfolge als vielmehr die weitere Expansion eines bereits erfolgreich positionierten Unternehmens im Mittelpunkt. Mit IK Partners wurde ein Investor gewonnen, der das Unternehmen auf seinem weiteren Wachstumskurs begleiten sollte.
Beide Beispiele verdeutlichen, dass Private Equity sehr unterschiedliche unternehmerische Ziele unterstĂŒtzen kann â von der Nachfolge- und Vermögensplanung bis hin zur Finanzierung einer neuen Wachstumsphase. Entscheidend ist dabei nicht ein einheitliches Transaktionsmodell, sondern eine Struktur, die zu den langfristigen Zielen des Unternehmens und seiner Gesellschafter passt.
Der Teilverkauf als strategische Entscheidung
Ein Teilverkauf ist keine Standardlösung und auch kein Selbstzweck. Vielmehr handelt es sich um eine strategische Entscheidung, bei der wirtschaftliche, persönliche und unternehmerische Ziele gleichermaĂen berĂŒcksichtigt werden sollten. FĂŒr Unternehmer geht es dabei um grundlegende Fragen: Wie viel Vermögen soll heute gesichert werden? Welche Rolle möchte man kĂŒnftig im Unternehmen ĂŒbernehmen? Wie viel unternehmerisches Risiko soll bestehen bleiben? Und welcher Partner kann die nĂ€chste Entwicklungsphase sinnvoll begleiten?
Der eigentliche Mehrwert eines Teilverkaufs liegt deshalb nicht allein im Kaufpreis. Entscheidend ist eine EigentĂŒmerstruktur, die sowohl zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens als auch zur persönlichen Zukunftsplanung der Gesellschafter passt. Wer diese Entscheidung frĂŒhzeitig und auf Grundlage einer durchdachten Strategie trifft, schafft die Voraussetzungen fĂŒr eine neue Wachstumsphase â ohne das eigene Lebenswerk vollstĂ€ndig aus der Hand zu geben.
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Ruben SchÀfer
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