Updateme, Quartalszahlen

Absatzflaute bei Autobauer Mercedes hÀlt an

07.10.2025 - 14:00:07 | dpa.de

Mercedes-Benz verkauft weniger Fahrzeuge – vor allem in China und den USA gehen die Zahlen weiter zurĂŒck. Wie sich E-Autos und Luxusmodelle der Schwaben im dritten Quartal schlagen.

  • Bringt der neue vollelektrische CLA - hier bei der Vorstellung durch Mercedes-Chef Ola KĂ€llenius - die Wende bei den E-Auto-VerkĂ€ufen der Schwaben? (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa
    Bringt der neue vollelektrische CLA - hier bei der Vorstellung durch Mercedes-Chef Ola KÀllenius - die Wende bei den E-Auto-VerkÀufen der Schwaben? (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa
  • Mercedes-Benz hat erneut weniger Fahrzeuge verkauft. (Archivbild) - Foto: Sven Hoppe/dpa
    Mercedes-Benz hat erneut weniger Fahrzeuge verkauft. (Archivbild) - Foto: Sven Hoppe/dpa
Bringt der neue vollelektrische CLA - hier bei der Vorstellung durch Mercedes-Chef Ola KÀllenius - die Wende bei den E-Auto-VerkÀufen der Schwaben? (Archivbild) - Foto: Marijan Murat/dpa Mercedes-Benz hat erneut weniger Fahrzeuge verkauft. (Archivbild) - Foto: Sven Hoppe/dpa

Schwache GeschÀfte in China und den USA haben Mercedes-Benz erneut ein Absatzminus eingebracht. Von Juli bis September setzte der Autobauer 525.300 Pkw und Vans an die HÀndler ab - zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. 

In den ersten neun Monaten des Jahres steht bei Mercedes fĂŒr Pkw und Vans nun insgesamt ein Minus von neun Prozent auf rund 1,6 Millionen Fahrzeuge in den BĂŒchern. Bereits 2024 war der Absatz der Schwaben angesichts der Krise in der Autoindustrie um vier Prozent auf knapp 2,4 Millionen gesunken. 

Minus in China und den USA

Die Pkw-Sparte verzeichnete mit 441.500 verkauften Autos im dritten Quartal ein Minus von zwölf Prozent. In China sank der Absatz demnach um rund 27 Prozent auf 125.100 Autos. Auf dem wichtigen Markt haben die Schwaben mittlerweile starke Konkurrenz durch heimische Hersteller. Außerdem leiden sie bereits lĂ€nger unter der KaufzurĂŒckhaltung von wohlhabenden Chinesen, bei denen das Geld in der Immobilienkrise im Land nicht mehr so locker sitzt. 

Auch in den USA ging der Absatz um 17 Prozent zurĂŒck. Nach Angaben von Vertriebsvorstand Mathias Geisen liegen die Kundenauslieferungen im Jahresverlauf aber ĂŒber denen des Vorjahrs. Die Kennzahl Absatz misst den Verkauf von Fahrzeugen des Konzerns an die HĂ€ndler. In Europa verkauften die Schwaben etwas mehr Autos. 

Geht es bei E-Autos bald wieder aufwÀrts?

Bei den vollelektrischen Autos ging es zumindest nicht weiter bergab: Von ihnen verkaufte Mercedes im dritten Quartal 42.600 StĂŒck - und damit etwa gleich viele wie ein Jahr zuvor. Auf das gesamte Jahr gesehen steht damit unter dem Strich zwar immer noch ein Minus, aber im Vergleich zum zweiten Quartal zog der Absatz um mehr als ein FĂŒnftel an. Das Plus sei auf erste Auslieferungen des neuen CLA zurĂŒckzufĂŒhren. Das vollelektrische Modell gehört zum Einstiegssegment und war im FrĂŒhjahr vorgestellt worden.

Bei den von Konzernchef Ola KÀllenius besonders in den Fokus genommenen teuren Top-End-Modellen verzeichnete das Unternehmen ein Plus von zehn Prozent - und macht das Minus aus den ersten beiden Quartalen wett. Die Entwicklung sei von VerkÀufen der G- und S-Klasse getrieben. Bei den Lieferwagen (Vans) fiel der Absatz im dritten Quartal um acht Prozent.

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