Merz ruft EuropĂ€er zur weiteren Hilfe fĂŒr die Ukraine auf
Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 15:22 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDeutschland setze seine UnterstĂŒtzung unverĂ€ndert fort, sagte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin. "Klar ist aber auch: Alle EuropĂ€er tragen Verantwortung, nicht nur die Deutschen."
Merz hat nach eigenen Angaben fĂŒr den 19. November zu einem Treffen der in der Koalition der Willigen vereinten Ukraine-UnterstĂŒtzer eingeladen. Eine groĂe Zahl von Staats- und Regierungschefs werde dazu nach Berlin kommen, kĂŒndigte er an. "Wir werden fĂŒr das Jahr 2027 Verabredungen treffen, in welchem Umfang wir weiter helfen." Dabei werde es vor allem um die militĂ€rische UnterstĂŒtzung gehen.
FĂŒr das Jahr 2026 habe man sich in der Nato auf eine militĂ€rische Ukraine-UnterstĂŒtzung von 70 Milliarden Euro verstĂ€ndigt, sagte Merz. "Wir mĂŒssen auch dafĂŒr sorgen, dass alle Partner dieser Verpflichtung nachkommen." Deutschland leiste Hilfe, weil es vom Ukraine-Krieg direkt betroffen sei. "Der Ausgang dieses Krieges wird die europĂ€ische Sicherheit fĂŒr lange Zeit prĂ€gen."
Der Bundeskanzler dankte auch der deutschen Wirtschaft fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Ukraine. Kein Unternehmen habe seit Beginn des Krieges die Ukraine verlassen.
