Merz und deutsche Klischees: Wir sind das, was Investoren schÀtzen
Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 11:12 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Deutsche gelten als fleiĂig, gehen frĂŒh schlafen und stehen noch vor Sonnenaufgang auf", sagte er in Berlin. Der Berufsverkehr sei morgens zwischen 6 und 7 Uhr am stĂ€rksten. "Im Urlaub sind wir die Ersten am Strand und legen schon vor dem FrĂŒhstĂŒck unsere HandtĂŒcher aus. Und wenn wir Liefertermine vereinbaren, dann halten wir diese auch ein."
Deutsche seien zuverlĂ€ssig, berechenbar, prĂ€zise und fĂŒr keine Ăberraschungen gut, sagte Merz. "Kurz gesagt: Wir sind genau das, was Investoren am meisten schĂ€tzen." Das Gute an Klischees sei nĂ€mlich, dass sie oft voller Wahrheit steckten.
"Einzigartige Kombination"
Die Bundesregierung will mit dem ersten Investitionsgipfel, der am Vorabend begann, mehr private Investoren nach Deutschland locken. Merz verwies erneut auf die soliden Staatsfinanzen, ein unabhÀngiges Justizsystem, eine starke industrielle Basis, ein gutes Bildungssystem und erstklassige Forschungseinrichtungen.
Deutschland biete Investoren eine einzigartige Kombination aus industrieller Exzellenz, technologischer Innovation und Zugang zu einem der weltweit gröĂten BinnenmĂ€rkte.
Merz sagte erneut zu, dass die Bundesregierung ihren Reformkurs fortsetzt. Er sprach von einem der ehrgeizigsten Reform- und Modernisierungsprogramme der letzten Jahrzehnte.
Die Bundesregierung plant Reformen der Sozialsysteme, um Sozialausgaben zu stabilisieren, Flexibilisierungen im Arbeitsmarkt und einen Abbau von BĂŒrokratie. Allerdings sind in der schwarz-roten Koalition Vorhaben etwa bei der Rentenreform umstritten.
