Minijobs, Stellen

Minijobs Juni 2026: 10.800 Stellen, bis 35 Euro/ Stunde in Medizin

15.06.2026 - 09:02:53 | boerse-global.de

Der deutsche Minijob-Markt bietet Mitte 2026 über 10.800 Stellen mit Spitzenlöhnen bis 35 Euro in der Pflege und wachsenden Homeoffice-Optionen.

Minijob-Boom 2026: Hohe Löhne und Remote-Trends im Überblick
Minijobs - Eine vielfältige Gruppe von Menschen in verschiedenen Minijob-Szenarien, darunter Remote-Arbeit, Gastronomie und Lagerarbeit. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Klassische Branchen wie Gastronomie und Handel dominieren, doch Remote-Optionen und spezialisierte Promotion-Tätigkeiten gewinnen an Bedeutung.

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Gastronomie und Medizin locken mit hohen Stundenlöhnen

Aktuelle Stellenbörsen weisen über 10.800 Minijob-Positionen aus. Die Bandbreite reicht von Mechatronikern in Frechen bis zu Hausmeistern in Reinbek. Besonders attraktiv sind die Konditionen in der Gastronomie: In Düsseldorf werden Köche mit Stundenlöhnen zwischen 20 und 22 Euro gesucht.

Noch höher liegt die Vergütung im medizinischen Sektor. Für Pflegefachkräfte in Bayern sind bis zu 35 Euro pro Stunde drin. Zahnmedizinische Fachangestellte erhalten monatliche Vergütungen bis zur Geringfügigkeitsgrenze von 603 Euro.

Ferienjobs: Bis zu 20,88 Euro für Schüler und Studenten

Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet knapp 400 spezifische Ferienjobs. Große Personaldienstleister wie Randstad bieten in Paderborn, Salzkotten und Bad Lippspringe Stellen für 15 Euro pro Stunde. In Meinerzhagen und Kierspe sind sogar bis zu 20,88 Euro drin.

Der Einzelhandel ist stark vertreten: ALDI SÜD sucht Teilzeitkräfte für Standorte wie Rastatt, Fürth und Mahlberg. In Villingen-Schwenningen gibt es befristete Vollzeit- und Minijob-Stellen in der Produktion bis Ende September.

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Da zum Januar 2026 die neue Minijob-Grenze von 603 Euro in Kraft getreten ist, müssen viele bestehende Verträge dringend angepasst werden. Dieser kostenlose Experten-Report erklärt alle Konsequenzen für Ihr Unternehmen und wie Sie jetzt richtig vorsorgen. Gratis-Leitfaden zur Minijobber-Abrechnung sichern

Für Jugendliche ab 16 oder 17 Jahren bieten spezialisierte Agenturen Promotion-Tätigkeiten an. Bei Kampagnen für das Deutsche Rote Kreuz sind laut Vermittler in vier Wochen inklusive Provisionen rund 3.000 Euro möglich. Andere Anbieter zahlen Tagespauschalen zwischen 110 und 205 Euro – Reisekosten oft inklusive.

Remote-Minijobs: Über 50 Angebote für Homeoffice

Ein klarer Trend zeichnet sich bei ortsunabhängigen Tätigkeiten ab. Über 50 Remote-Minijobs lassen sich komplett von zu Hause aus erledigen. Die Bandbreite reicht von Assistenz im Immobilienwesen über Produktmanagement bis zu spezialisierten IT-Aufgaben für DATEV-Software. Ein Medienanbieter wirbt mit Vertriebsinnendienst-Positionen, die eine Gehaltsperspektive von über 34.500 Euro eröffnen.

Strenge Regeln für Schüler-Jobs

Für Schüler in München und anderen Ballungsräumen gelten klare gesetzliche Vorgaben. Ab 15 Jahren ist eine Beschäftigung grundsätzlich erlaubt – aber maximal acht Stunden täglich und 40 Stunden pro Woche.

Während der Schulzeit dürfen Jugendliche mit elterlichem Einverständnis höchstens zwei Stunden täglich arbeiten. Die Arbeit darf nicht vor dem Unterricht oder nach 18 Uhr stattfinden. In den Ferien ist eine Ausweitung auf bis zu vier Wochen pro Kalenderjahr möglich.

Frühzeitige Qualifizierung gegen Fachkräftemangel

Bildungseinrichtungen nutzen die Phase für Orientierungsangebote. Die Universität Paderborn bietet das Programm „Studieren vor dem Abi“ an – Schüler ab der neunten Klasse können ab dem kommenden Wintersemester Lehrveranstaltungen besuchen. Die Bewerbungsphase startete Anfang Juni.

Der Hintergrund: ein anhaltender Fachkräftemangel. Über 31.000 Stellen sind unbesetzt. Den größten Bedarf gibt es mit über 13.000 offenen Positionen in Gesundheits-, Sozial- und Lehrberufen, gefolgt von Produktion und Gebäudetechnik.

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