Gaspreisbremse, Deutschland

Ifo-SchÀtzung: Gaspreisbremse kostet weniger als gedacht

09.08.2023 - 09:52:24 | dpa.de

Mit der Gaspreisbremse soll die Preisexplosion bei den Energiekosten abgefedert werden. DafĂŒr waren ursprĂŒnglich rund 40 Milliarden Euro vorgesehen.

Die Gaspreise sind inzwischen wieder stark gesunken. - Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Gaspreisbremse kommt die deutschen Steuerzahler sehr viel billiger als erwartet. Das MĂŒnchner Ifo-Institut erwartet inzwischen Kosten von 13,1 Milliarden Euro, wie es mitteilte. Das sei ein Drittel der ursprĂŒnglich vorgesehenen Summe von 40,3 Milliarden.

«Ursache ist, dass die Gaspreise seitdem stark gefallen sind», sagte Ifo-Experte Max Lay. «Im Jahre 2024 rechnen wir mit null Ausgaben, denn bereits jetzt fallen viele neuabgeschlossene GasvertrĂ€ge von Normalverbrauchern unter die Preisgrenze von 12 Cent fĂŒr die Kilowattstunde.» Industriekunden mĂŒssten schon seit ein paar Monaten nicht mehr als die durch die Preisbremse festgelegten 7 Cent zahlen.

Allerdings warnte Lay: «Auch wenn sich die EnergiemĂ€rkte beruhigt haben, ist die SchĂ€tzung der Kosten fĂŒr den Staat weiterhin mit hoher Unsicherheit verbunden, da ihr eine Prognose der Marktpreise fĂŒr die jeweiligen Verbrauchsgruppen zugrunde liegt.»

Von den 13,1 Milliarden Euro entfallen dem Experten zufolge knapp 12,4 Milliarden auf Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen. Knapp 700 Millionen entfallen auf die Industrie. Nicht entlastet wĂŒrden Gaskraftwerke und grĂ¶ĂŸere Wohneinheiten.

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