NRW-Polizei meldet verstÀrkte Grenzkontrollen
08.05.2025 - 08:34:30 | dpa.de"Wir haben nochmals die KrÀfte der Bundespolizei an der deutsch-niederlÀndischen und deutsch-belgischen Grenze deutlich erhöht", sagte ein Sprecher am Morgen. Grundlage sei eine Weisung des Bundesinnenministeriums vom Mittwoch.
Der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte angekĂŒndigt, schĂ€rfer kontrollieren zu lassen. Dabei sollten auch Asylsuchende an der Grenze zurĂŒckgewiesen werden können, wenn sie in anderen EU-LĂ€ndern bereits AntrĂ€ge gestellt haben. Dies soll allerdings nicht fĂŒr Schwangere, Kinder und andere Angehörige vulnerabler Gruppen gelten.
Ob es in der Nacht in NRW bereits ZurĂŒckweisungen Asylsuchender gegeben hat, beantwortete der Sprecher der Bundespolizei nicht.
Kontrolliert wird im 30-Kilometer-Grenzraum
Ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa hatte in der Nacht an der deutsch-niederlĂ€ndischen Grenze keine Anzeichen verstĂ€rkter Kontrollen wahrgenommen. Ăhnliches berichtete der WDR nach einer stichprobenartigen ĂberprĂŒfung an der deutsch-belgischen Grenze in Nordrhein-Westfalen aus der Nacht.
Der Sprecher der Bundespolizei verwies dagegen auf das mobile Einsatzkonzept in NRW. Kontrolliert werde im 30-Kilometer-Grenzraum. "Wenn Sie uns nicht sehen, ist das gut, denn dann sehen uns auch die nicht, die wir kontrollieren wollen."
Zur Zahl der eingesetzten KrĂ€fte nannte der Sprecher keine Einzelheiten. Generell verfĂŒge die Bundespolizei in NRW ĂŒber eine mobile Kontroll- und Ăberwachungseinheit mit 180 KrĂ€ften fĂŒr solche Einsatzzwecke. AuĂerdem könnten KrĂ€fte der Bereitschaftspolizei hinzugezogen werden.
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