USA, Iran

Börsen in Ostasien starten optimistisch in den Handelstag

14.04.2026 - 04:37:55 | dpa.de

Nach unbestĂ€tigten Berichten ĂŒber eine mögliche Fortsetzung der US-iranischen Verhandlungen legen die Leitindizes in Tokio und Seoul krĂ€ftig zu. Auch der Ölpreis ist wieder gesunken.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 ist positiv in den Handelstag gestartet. - Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

Die Börsen in Ostasien sind nach Spekulationen ĂŒber eine baldige Fortsetzung der US-iranischen FriedensgesprĂ€che mit deutlichen Kursanstiegen in den Handelstag gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg bis zum Vormittag (Ortszeit) um 2,5 Prozent, der sĂŒdkoreanische Kospi lag zum selben Zeitpunkt knapp 3,3 Prozent im Plus. 

Der Hongkonger Hang Seng Index stieg unmittelbar nach Handelsstart um 1,1 Prozent. Der CSI-300-Index, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, kletterte um 0,5 Prozent. Der australische S&P ASX 200 gewann bis zu Mittag knapp 0,7 Prozent.

Damit scheinen die MÀrkte auf einen baldigen Deal zwischen Washington und Teheran zu setzen. Nach bisher unbestÀtigten US-Medienberichten soll PrÀsident Donald Trump zu einer Fortsetzung der vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bereit sein. 

Am Montag hatte Trump eine Seeblockade der Straße von Hormus begonnen. Die Vereinigten Staaten wollen mit der Blockade verhindern, dass der Iran GebĂŒhren von Reedereien fĂŒr eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Die ostasiatischen Volkswirtschaften sind stark von Öllieferungen ĂŒber die Straße von Hormus abhĂ€ngig.

Die Ölpreise sanken am Dienstag wieder. Der Preis fĂŒr ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni befindet sich derzeit mit 97,7 Dollar wieder deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar.

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