Netzagentur erwartet ErfĂŒllung der Gaslieferpflichten
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 07:16 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDer PrĂ€sident der Bundesnetzagentur, Klaus MĂŒller, sieht die deutsche Gasversorgung trotz niedriger SpeicherfĂŒllstĂ€nde nicht als akut gefĂ€hrdet an.
Versorgung nicht nur ĂŒber Speicher
MĂŒller sagte dem "Handelsblatt", die Gasversorgung werde nicht allein durch die Speicher gesichert, sondern auch durch Pipelines und LNG. Der FĂŒllstand der Speicher sei nur ein Indikator unter mehreren.
Zugleich rĂ€umte er ein, dass man mit dem aktuellen Stand der SpeicherbefĂŒllung noch nicht zufrieden sein könne. Er zeigte sich aber ĂŒberzeugt, dass GashĂ€ndler neben der Wirtschaftlichkeit auch ihre Lieferverpflichtungen gegenĂŒber den Kunden im Blick behielten.
Streit um NEST bleibt groĂ
Zur Netzreform der Bundesnetzagentur unter dem Namen "NEST" sagte MĂŒller, inzwischen seien 700 Klagen bei der Behörde eingegangen. Er bezifferte die Zahl der Netzbetreiber in Deutschland auf rund 850.
Auf die Frage nach seinem VerhĂ€ltnis zu Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sagte der frĂŒhere GrĂŒnen-Politiker, man arbeite vertrauensvoll zusammen.
Die Meldung ordnet die aktuellen niedrigen GasspeicherstĂ€nde als begrenzten Indikator ein und verweist zugleich auf zusĂ€tzliche Versorgungswege ĂŒber Pipelines und LNG. Ohne belastbare aktuelle Pressebelege lĂ€sst sich daraus kein weitergehender Pressespiegel erstellen; die Nachricht bleibt deshalb auf den dts-Kern beschrĂ€nkt.
FĂŒr Leser ist vor allem relevant, dass die Bundesnetzagentur die Versorgungslage offenbar nicht allein an den SpeicherfĂŒllstĂ€nden misst. Die genannte Zahl von 700 Klagen zur Netzreform NEST und das VerhĂ€ltnis zwischen Bundesnetzagentur und Wirtschaftsministerium wĂ€ren zwar journalistisch anschlussfĂ€hig, konnten hier aber nicht durch zusĂ€tzliche aktuelle Quellen abgesichert werden.
