NIS-2-Richtlinie: 48% der Firmen unterschÀtzen Compliance-Anforderungen
24.06.2026 - 08:45:35 | boerse-global.de
Unternehmen setzen zunehmend auf identitÀtsbasierte Sicherheitsmodelle statt auf traditionelle Firewalls.
Fokus auf Zero-Trust und KI-Sicherheit
Am Dienstag prĂ€sentierte Zscaler eine Erweiterung seiner SASE-Plattform. Sie schĂŒtzt Workloads in Google Cloud Platform und Kubernetes inklusive einer Sandbox fĂŒr EndgerĂ€te. TĂ€glich werden mehr als 750 Milliarden Transaktionen ĂŒber die Infrastruktur abgesichert.
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Der CEO warnte vor veralteten Konzepten: Der traditionelle Netzwerkperimeter existiere in modernen Cloud-Strukturen faktisch nicht mehr.
Versa adressiert parallel die Sicherheit von KI-Agenten. Eine neue Architektur fĂŒr das Model-Context-Protocol (MCP) prĂŒft KI-Aktionen vor ihrer AusfĂŒhrung anhand von IdentitĂ€ten und Rollen. Das Ziel: Vertrauen in automatisierte KI-Prozesse durch lĂŒckenlose Kontrolle.
Datenresilienz und zu weitreichende Berechtigungen
Veeam positioniert sich als Unternehmen fĂŒr Daten- und KI-Vertrauen. Der Hintergrund: 88 Prozent der Unternehmen nutzen KI-Agenten, aber bei 97 Prozent liegen zu weitreichende Berechtigungen vor.
Das Unternehmen integriert verstĂ€rkt Sicherheits- und Compliance-Funktionen. Ein Meilenstein war die Ăbernahme von Securiti AI im Dezember 2025 fĂŒr rund 1,725 Milliarden US-Dollar. Die aktuelle Version der Datenplattform unterstĂŒtzt zudem Red Hat OpenShift und Citrix XenServer.
Marktwachstum und regulatorische Herausforderungen
Der Cloud-Umsatz in Deutschland erreicht laut Bitkom 2026 ein Volumen von 38,3 Milliarden Euro. Die Verantwortung der Anwenderunternehmen wĂ€chst: Im Shared-Responsibility-Modell sind Firmen selbst fĂŒr Konfiguration, Zugriffsrechte und Datensicherung verantwortlich.
Ein Report von Schwarz Digits zeigt Defizite: 48 Prozent der Unternehmen unterschĂ€tzen die Auswirkungen der NIS-2-Richtlinie. Mehr als die HĂ€lfte sieht kein spezifisches Cyberrisiko durch KI â obwohl die wirtschaftlichen SchĂ€den durch CyberkriminalitĂ€t auf ĂŒber 202 Millionen Euro jĂ€hrlich beziffert werden.
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Strategische Partnerschaften gegen laterale Bewegungen
Check Point und Illumio bauen ihre Partnerschaft aus. Durch die Kombination von Bedrohungsabwehr und Mikrosegmentierung sollen Angreifer gestoppt werden, bevor sie sich lateral im Netzwerk ausbreiten.
Der Faktor E-Mail bleibt kritisch: Ăber 90 Prozent der erfolgreichen Angriffe werden darĂŒber eingeleitet. Herkömmliche Firewalls reichen nicht aus. Moderne Systeme setzen auf KI-gestĂŒtzte Filter, die schĂ€dliche Inhalte vor der Zustellung isolieren.
