Ăffentliches Finanzvermögen legt leicht zu
Veröffentlicht am: 19.09.2024 um 09:04 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDiese Entwicklung ist insbesondere durch den Portfolioabbau bei der Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement AöR bestimmt, so die Statistiker. Ohne die Einbeziehung des Finanzvermögens der neu hinzugekommenen ĂPNV-Unternehmen wĂ€re das Finanzvermögen des Bundes am Jahresende 2023 gegenĂŒber dem Jahresende 2022 um 1,9 Prozent oder 8,5 Milliarden Euro auf 444,3 Milliarden Euro zurĂŒckgegangen. GegenĂŒber dem Vorjahr sank das Finanzvermögen der LĂ€nder 2023 um 3,8 Prozent oder 10,5 Milliarden Euro auf 269,0 Milliarden Euro. Ohne BerĂŒcksichtigung der neu hinzugekommenen ĂPNV-Unternehmen wĂ€re das Finanzvermögen der LĂ€nder am Jahresende 2023 gegenĂŒber dem Jahresende 2022 um 4,0 Prozent oder 11,1 Milliarden Euro auf 268,4 Milliarden Euro zurĂŒckgegangen. Somit hatte die EinfĂŒhrung des Deutschlandtickets nur eine geringe Auswirkung auf das Finanzvermögen der LĂ€nderebene. Die Entwicklung verlief in den einzelnen LĂ€ndern sehr unterschiedlich. Die stĂ€rksten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens verzeichneten Brandenburg mit +17,4 Prozent, Hessen mit +15,1 Prozent und Baden-WĂŒrttemberg mit +11,7 Prozent. Die gröĂten prozentualen RĂŒckgĂ€nge des Finanzvermögens gab es in Niedersachsen (-26,7 Prozent), Schleswig-Holstein (-26,3 Prozent) und in Mecklenburg-Vorpommern (-25,1 Prozent). Die Entwicklung in Niedersachsen ergibt sich durch eine Mittelanlage des Finanzvermögens auĂerhalb des nicht-öffentlichen Bereichs. In Schleswig-Holstein wurden nicht mehr benötige liquide Mittel zur BewĂ€ltigung der Corona-Pandemie zurĂŒckgefĂŒhrt und in Mecklenburg-Vorpommern wurden liquide Mittel zum Schuldenabbau verwendet, wodurch sich das Finanzvermögen reduzierte. Die Gemeinden und GemeindeverbĂ€nde verzeichneten im Jahr 2023 einen Anstieg des Finanzvermögens um 4,8 Prozent oder 11,3 Milliarden Euro auf 246,3 Milliarden Euro. Ohne die Einbeziehung des Finanzvermögens der neu hinzugekommenen ĂPNV-Unternehmen wĂ€re das Finanzvermögen der kommunalen Ebene am Jahresende 2023 gegenĂŒber dem Jahresende 2022 lediglich um 3,6 Prozent oder 8,4 Milliarden Euro auf 243,4 Milliarden Euro gestiegen. Die gröĂten prozentualen Anstiege des Finanzvermögens wiesen die Gemeinden und GemeindeverbĂ€nde im Saarland (+14,5 Prozent), in ThĂŒringen (+8,6 Prozent) und in Schleswig-Holstein (+7,8 Prozent) auf. Eine Verringerung des kommunalen Finanzvermögens wurde in keinem Land verzeichnet. Die Sozialversicherung wies zum Jahresende 2023 ein Finanzvermögen beim nicht-öffentlichen Bereich von 180,8 Milliarden Euro auf. Dies entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 9,8 Milliarden Euro beziehungsweise 5,8 Prozent.
