Ölpreis könnte Chinas Börse retten
Veröffentlicht am: 05.08.2008 um 21:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSDer fallende Ölpreis scheint die Börsianer vor allen Sorgen einer Finanzkrise zu betäuben. Regelrechte Kursausschläge fanden gestern und heute statt. Auch – und vor allem – in Asien entstand neue Kauflust. Erfahrene Anleger wissen, dass Asiens Börsen von einer viel höheren Volatilität geprägt sind. Dies führte bei der seit Jahresbeginn anhaltenden Korrekturphase in Hongkong zu einem 40%igen Indexverlust! Chinas H-Aktien zählten 2008 zu den größten Verlierern.
Doch die größten Verlierer werden / könnten die größten Gewinner sein. Denn der 40%ige Anschlag bei China-Aktien ist irrational. Genauso irrational, wie die Kurse zuvor explodierten, vor deren Crash wir bei EMFIS.com auch gewarnt hatten. Jetzt ist der Markt bereinigt. Die Olympischen Spiele werden in Deutschland aktuell primär von der negativen Seite betrachtet. Schlagzeilen über Medienzensuren, Angst vor Anschlägen und politischer Anti-Kampagne. Aber niemand kann das Wirtschaftswachstum schlecht reden. Nennen Sie uns ein Land deren Wirtschaftskraft in diesem Ausmaß in den letzten drei Jahrzehnten förmlich explodiert ist. Nennen Sie uns ein Land, das die globale Wirtschaft nach dem Börsencrash im Jahre 2000 besser auffangen hätte können. China ist auf dem unumkehrbaren Weg zur Weltwirtschaftmacht Nummer 1. China wird die Vereinten Staaten überholen.
Mega-Zyklen wie Rohstoffe oder neue Wirtschaftsriesen sind seit je her auch von heftigen Korrekturen und Zwischenblasen geprägt. Diese Phase könnte sich nun dem Ende zuneigen. Fondsmanager und Multimillionäre raten seit Jahren Investitionen in Fernost aufzustocken. Anleger, die vor 70 Jahren in den USA investiert hatten, können heute noch ihre Enkel von den Gewinnen versorgen. Das Selbe wird bei heutigen Asien-Investoren geschehen. Konzentrieren Sie sich auf Value-Werte. Unternehmen, die von der globalen Entwicklung wenig betroffen sind. Denn wir sind davon überzeugt, dass die westlichen Märkten vor einer großen Konsumkrise stehen. Nach all den jüngsten Geschehnissen der Finanzkrise in den USA – übrigens hat EMFIS bereits im Jahr 2006 darauf hingewiesen – könnten sich zu einer Kreditkartenkrise ausweiten. Binnenmarktorientierte Sektoren und Unternehmen in Asien könnten als die ganz großen Gewinner hervorgehen. Bedenken Sie auch die Währungen. Nach der Asienkrise im Jahre 1997 ist Südostasien stabiler als je zuvor. Inflationssorgen durch hohe Rohstoffpreise belasten nicht nur diese Schwellenländer. Eine weltweite Konjunkturdelle könnte den Ölpreis noch weiter sinken lassen.
EMFIS-Brokerage.com Kunden wurden am 20.06.08 vor einer Korrektur des Ölpreises gewarnt: Auszug aus dem Research vom 20.06.08 (TOP beim Ölpreis) „Energie / Öl: Sicherlich treibt auch künftig der Nachfrageüberhang den Kurs. Doch ein Großteil ist von Spekulanten getrieben. Gewinnmitnahmen bei der aktuellen Übertreibung sind möglich. Allerdings wäre die psychologische Marke von 150 US Dollar ein weiteres LONG-Signal. Wir raten aktuell – entgegen dem Markt – vorsichtig mit engen Stopps auf SHORT zu wechseln. Sicherlich ein Spiel mit dem Feuer. Aber bei einer Trendwende könnte der Ölpreis schnell wieder in Richtung 100 US Dollar laufen, um neuen Schwung zu holen.“
Antizyklisch handeln ist eine große Kunst, denn man kämpft gegen die Masse. Aktuell sehen wir diese Chance bei Hongkong / China-Aktien. Mit EMFIS-Brokerage.com können Sie seit dem 16.Juni China-Aktien und CFDs DIREKT an der Heimatbörse in Hongkong handeln. Bis 08.08.2008 erhalten Neukunden einen Bonus von 88 US Dollar. Bitte lesen Sie die Bedingungen auf www.emfis-brokerage.de.
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